Aonsaltun — Zechine 375
Vonsaltun, Mamudk, persische Rechnungsmünze, von welcher 2 ei-nen Abasst, 10 einen Minaltun und 40 einen Toman machen. Ein Bonsaltunwird zu 25 Dinarsbisti berechnet — 6 sgr. 7 ps. preuß. — 5 gr. Eonv. — 18kr. 3 pf. Eonv. fl. 22j kc. Rhein.
Uugada, Zugada, spanisches Feldmaß. 1) In Castilien ist dieAugada 4lA Fanegas oder 204,267 Geviert-Varas groß — 1,391,250 paris.Geviertfuß — 146,781 Eentiaren — 4218 rheinländ. Geviertruthen — 23?preuß. Morgen Land — 16,645 wiener Gcv.-Klafter oder 10^ Jochart. 2) Inder Provinz Valencia enthalt die Bugada 6 Cahizadas oder 36 Fanegadasoder 7200 Geviert-Brazas — 230,180 par. Geviertfuß — 24,289 Eentiaren— 1710 rheinländ. Gev.-Ruthen — 9j preuß. Morgen Land — 6732 wienerGev.-Klafter oder 4^ Jochart.
Vusdrom-Cheky, s. Eheky.
<^)aögi, persische Scheidemünze von zAbassi, s. Ehayet.
Zahl, 1) s. Aaspel. 2) im Fischhandel eine Zahl Platsische (Plateis,Schollen), enthalt 110 Fische,l Zalot, Zalota, s. Jzelotta.
Zapfmaß, Schenkmaß. Ein in mehreren Gegenden Süddeutsch-^ lands gebräuchliches Maß, welches bei dem Einzelnverkauf des Weins und Bie-^ res gebraucht wird, im Gegensatz des eigentlichen Landes-Getrankmaßes, das dann! durch die Bezeichnung Aichmaß, Vistrmaß, Altmaß u. s. w. unterschieden wird (s.^ Maß).
l Zappada, Feldmaß auf den ionischen Inseln Zanke, Corfu u. a., wird
vorzüglich bei dem Ausmessen der Weinberge gebraucht. Ein Zappada ist derdritte Theil eines Misura oder Tagewerks und 800 dortige Geviert-Ellen groß3615 par. Geviertfuß — 381( Geviertmetre — 3868H rheinländ. Geviert-fuß oder 26^ Geviertruthen — 106 wiener Geviertklafter.
Zaspel, Zahl werden in Böhmen, Mähren, Sachsen und Schlesien20 Gebinde Leinengarn, jedes Gebinde von 20 Faden, genannt (s. Gebinde). 3Zaspel machen einen Strehn, 12 ein Stück, 180 ein Mandel und 720 Zaspelein Schock Garn.
Zatou, Getreidemaß auf der Insel Madagaskar, für unausgehülsetenReiß, enthält 50 Pfund solchen Reiß.
Zeche, Ertrag eines Hochofens, einer Schmelzhütte u. s. w., wird gewöhn-lich in 4 Schichte oder 32 Stamme (Theile) oder 128 Kuxe getheilt. Ost wer-den noch ein oder einige Kuxe der Zeche zugerechnet, um damit Abgaben, z. B.zur Entschädigung des Boden-Eigenthümers, der Ortgemeinde oder für den Geist-' lichen des Bergwerks zu bestreiten. Dadurch erhalt die Zeche 129, 130 u. m.Kuxe.
Zechine, Zechi'no, Sequr'n, italienische Ducaten, wurdenzuerst um das Jahr 1280 aus feinem Golde (66z Stück aus der Mark) in Ve-nedig, spater in mchrern Städten aus 23 Karat 10 Grän feinem Golde geschla-gen. Durch den Handel kamen sie nach der Türkei und erhielten hier den Na-men Sequin. Nach der Feinheit des Goldes, das man dazu verwendet, erhaltendie Zechinen einen von einander verschiedenen Werth. 1) In Abessinien oderHabesch rechnet man die Zechine zu 2z- Patakka oder 53z Harf oder 207 Di-vini oder 2070 Kibear oder 6210 Borjokes (Glaskorallen) und 4 z Zechinen aufeine Waki (Unze Gold). Der Werth einer Zechine beträgt zu Adowa 3 thlr.4 sgr. 6 pf. preuß. — 3 thlr. Eonv. — 4j Eonv. fl. — 5 st. 24 kr. Rhein, und