438 2. Abschn. Theoretische Astronom!«-
vom östlichen Rande des Mondes « averschwinden, und dafür etwas vom west-lichen Rande ß h sichtbar werden. —'Bey E ist dieß noch weit merkbarer.
Z. Xjiliratio in latitudincm. sauf dit^
ser bekommen wir auch etwas über diebeyden Pole des Mondes zu sehen, wel-ches bis auf 6 | Grade der Mondobersiä*chc gehen kann. Dieses Schwankenrührt daher, weil die Achse des Mon-des gegen die Ebene der Ekliptik um ei'nen Winkel von 88 ° 31' geneigt ist, undsich immer parallel bleibt; und weil fer-ner die Mondsbahn nicht in der Ebeneder Ekliptik liegt, sondern mit derselbeneinen Winkel von 5° 8' 31" bildet. Essey also Fig. 48 T E ein Theil der Ekli-ptik, T 15 ein Theil der nördlichen, T Cein Theil der südlichen Mondsbahn, I*und C der Mond, und n s die gegenT E um 88° 31 ' geneigte Achse dessel-ben Erreicht nun der Mond seine größtenördliche Breite in 15 , so verschwindetuns sein Südpol « , und beym Nordpoln sehen wir noch jenseit desselben etwas-Umgekehrt, erlangt der Mond seinegrößte südliche Breite in C, so ver-