in annum MDXCVIII.
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vnd mit jenem durch ein natürlich mitleiden verändert. Solche würckungaber, weil sie gar general, macht die bedeüttung desto dunckeler. Alssnämblich befindet sich vmb gegenwärtige vnd künfftige jahr der Himmelgleich gestaltet, wie anno 1538 vnd 39, in welchen folgende geschicktensich zugetragen: 1) Fridensanstand zwischen Hispania vnd Franckreich.
2) Newe secten. 3) Abgang etlicher fürstlicher Personen, vnd darauf grosseVeränderung in Teütschland. Dieweil dan in künftigem jahr die fürnämisteconstellationes sich gegen den punctis cardinalibus richten, sonderlich aberim Junio alle Planeten bei vus in septentrione in n> / 5 , 111, Jupitervnd die Son am höchsten, würdt derowegen die würckung auff etwas newes(wan auch das irdische wesen tauglich) vmb sovil desto stercker sein. Zumandern möqht man wol hinder sich auff dass 83iste jahr sehen, was sichvon da an in Franckreich, Niderlanden, zu Cöln vnd Strassburg, auch an-derer ortteii newes erhaben. Dan die fürhabende Finsternuss erscheint andem ort des Himmels, da in ermeltem jahr die zwehn höchste Planetenzusammen kommen, wölche auch jetzo jre stralen Trianguls weiss bey vnsauff Erden verpinden. Zum dritten würdt die bedeüttung der Finsternussenvmb sovil hefftiger, weil die böse constellation so auff nechst künfftigen18. September vnd 24. December zugewarten, neben den zweyen letztenFinsternussen widerumb einfält vnd etlichen Fürsten vnd confoederirten Kö-nigen, so mir anders deren Nativität recht bekandt, schwerlich drawet.Ob aber in specie der Türcken oder ein anderer Krieg fortgehen werde,das stehet nicht zu den Sternen, weil droben gesagt das deren würckunggeneral seye: das ist, weil der Himmel nicht Krieg oder Frieden machenvnd erhalten kan, sondern regiert welches er findet, sovil es sich von sei-ner natur vnd Gottes verhengnuss regirn lesset. Dan wie kein harter stain,sondern allein was feiicht vnd wässerig ist, von dem Himmel kan erweichtund zum Dampff gemacht werden: also auch wa beständiger fried odersonst starcke Verhinderungen vorhanden, da kan der Himmel kein vnruheverursachen. In besonderbarer Personen Nativitäten zwahr begeben sichsolche Himmlische antrieb zu zanck vnd zorn: die Nativitäten aber alle zuerfragen ist eim Astronomo vnmüglich, vnd seind dieselbe zwar auch nichtsanders, als general bedeütungen vber jre Personen. Derowegen dan in für-habendem puncten die verständige vil mehr auff die nechsten vrsachen sehenvnd betrachten werden, wie starck, vermüglich vnd einträchtig man sich zubeeden theiln befinde. Daneben dan in künftigem Januario geschwinde leüffvnd schrecken (villeicht durch Tötlichen abgang einer hohen Person) sicherheben, mit betrüglichen ratschlägen fortgesetzt, entlieh aber zu befürde-rung vnserer Obrigkeit glücklich auff ein ort lauffen, im Februario zimlicherhur, im Martio böse zeitt, manliche verwegne Thaten, im Aprilen ver-mumpte wunderbarliche griff, im Majo gewalt vnd mühesames fürnemen,darauff folgende schnelheit, sampt wolgefast vnd verschwignen rhat vndauffmunderung vnserer Herrschafft, im Junio allerley der Menschen anmue-tungen, vnd alles dessen, so am glück hanget, grosse bewegungen, im Juliofortdringende gewalt mit Verwunderung, nach dem Augstmon anfang grossesvnglücks, zanck, trutz vnd schrecken, im November glück vnserer Obrig-keit, im December hoher Personen gefehrlicher zustand, vnd alles vnglücksein aussbruch vom Himmel (per accidens) befördert werden möchte: Dochalles so fer auff erden auch gleichförmige vrsachen vnd händel förhanden: