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Astronomische Reiseberichte oder Skizzen der Topographie des Himmels und planetarischen Metempsychose / von Joseph Emil Nürnberger
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Gespräch aufgeregten Einbildekraft zuweilen das schwarzeGewölk des Erdentodes austhürmt, der dem rechten plane-tarischen Versetzacte einleitend vorangehen soll. Hilf mir,Allgütiger! den verhängnißvollen Schritt mit der Re-signation dieser Aussicht leichter thun!

Nun aber auch, Freund! für heute keine Zeile mehr;ich bin mehr als müde. Tausend, tausend herzliche Grüßean die Dresdener und Leipziger, namentlich an Böttigerund Hasse, von denen ich mit Vergnügen erfahre, daßsie sich an dieser Himmelscorrespondenz erfreuen.

Ihr

Dr. Nürnberger.

Mr«. 14.

Vierter Nranustniond, den tüenJanuar 1830.

Freund! es wird hier zwar nach einem andern Kalenderdatirt, aber ich habe meine Chronologie im Herzen, und sobin ich erinnert worden, Euch, meinen irdischen Lieben, nachEures Planeten alter guter Sitte, von ganzer Seele einfröhliches Neujahr zu wünschen. Der Segen des Him-mels sey über Euch! die Hoffnung einer schöneren Zukunftlebe in Euch! für die Gewährung laßt die milde Hand desAllgütigen sorgen! Ich habe übrigens einige Mühegehabt, um hier den rechten Augenblick Ihres ersten Ja-nuars zu treffen, in welchem ich doch gerade schreiben wollte,damit auch Wunsch und Stunde zusammen stimmten. Die-ser vierte Uranusmond nämlich, auf dem ich mich noch beidem alten wackern Uranusphilosophen befinde, den Sie nunschon aus meinen früheren Schreiben hinlänglich kennen,umläuft seinen Hauptplaneten in etwas über dreizehn IhrerTage, und drehet sich während der nämlichen Zeit auch umseine Are, so daß also ein hiesiger Tag beinahe eineirdische Woche dauert. - Auf Ehre! man wird ganz irr'.