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Die Küstenvermessung und ihre Verbindung mit der Berliner Grundlinie / ausgeführt von der trigonometrischen Abtheilung des Generalstabes ; hrsg. von J. J. Baeyer
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I. §. 3. Beschreibung der Glaskeile.

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§. 3. Beschreibung der Glaskeile.

Von den 5 Glaskeilen, welche die Herren Pisior und Schick 183*2 fürdie Messung der Grundlinie bei Königsberg angefertigt hatten, sind noch dreierhalten, die mit M HI, IV und V bezeichnet sind. Zwischen den paralle-len Seiten sind sie 3 Linien breit; das dünnere Ende ist nahe 0,8, das dickere- Linien stark. Ihre Länge beträgt 41 Linien, und ist in 1*20 gleiche Theilegetheilt; es können daher bei dem Messen der Zwischenräume 0, 01 unmittel-bar abgelesen werden; da aber die Theilstriche etwa ^ Linie von einanderentfernt sind, so kann man die Zehntel noch durch das Augenmais schätzen,und dadurch mit ziemlicher Sicherheit Tausendtel einer Linie messen.

Da es nicht möglich ist, die Keile absolut genau anzufertigen, so mufsder Werth ihrer Eintheilung besonders ermittelt werden. Dies ist bereitsin Königsberg 1832 geschehen (Gradmessung Seite 17), wo die Verbesserun-gen, wie folgt, gefunden wurden:

Angabe

Verbesserungen der Keile

der Keile

111

IV

V

L

L

L

L

0,80

0,0051

0.0067

0,0055

0,90

0,0050

0,0062

0,0053

1,00

0,0044

0,0059

0,0052

1,10

0,0037

0,0050

0,0047

1,20

0,0031

0,0041

0,0042

1,30

0,0028

0,0038

0,0041

1,40

0,0025

0,0036

- 0,0039

1,50

0,0018

0,0028

0,0031

1,60

0,0010

0,0019

0,0022

1,70

0,0006

0,0015

0,0014

1,80

0.0002

0,0012

0,0006

1,90

+ 0,0006

0,0004

-f- 0,0005

2,00

-j- 0,0010

0,0000

+ 0,0012

Diese Verbesserungen sind den unmittelbaren Angaben der Keile hin-zuzufügen, um sie auf Linien zu reduciren.

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