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Die Küstenvermessung und ihre Verbindung mit der Berliner Grundlinie / ausgeführt von der trigonometrischen Abtheilung des Generalstabes ; hrsg. von J. J. Baeyer
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I. §. 10. Messungen der Grundlinie in zwei Abtheilungen. 39

Hieiaus gellt die Länge des südlichen Theils der Grundlinie hervor:

Vom südl. Endpunkt bis zur Festleg. am 10. JuniVon der Festleg. am 10. Juni bis zum mittelst. Pfeiler

1. Messung

160 L + 150,063134 L 30,540

2. Messung

L

160 L + 151,270134 L 30,402

Vom südl. Endpunkt bis zur Mitte

294 L +119,523

294 L + 120.868

Da L 1729,^0999 = 2 T + l, £ 0999 ist, so erhält mandie Länge des südlichen Theils der Grundlinie = | 588 T -f- 442^894 | 588 T + 444239Das Mittel aus beiden um 1, Z S45 von einander abweichenden Messungen ist

588 T + 443^567 = 588,513388

Diese Länge ist so anzusehen, als ob sie auf einer Fläche gemessenworden wäre, die in der mittleren Höhe der Grundlinie mit der Oberflächedes Meeres parallel ist: sie mufs daher auf die Meeresfläche reducirt werden.

Wenn R den Krümmungshalbmesser, h die mittlere Höhe der Grund-linie über dem Meere, L die gemessene, l die auf die Meeresfläche reducirteGrundlinie bedeuten, so hat man L l l~R -J- h i R, und hieraus folgt:

/= A = jl

Ä + « (R

h I h 2

7T 2 'Tv

Die Höhen der Endpunkte dieses Theils der Grundlinie (Siehe Höhen-messung) sind gefunden worden wie folgt:

Südl. Endpunkt A 23, T 629 Mittelpunkt B~ 24, r 75l

Die mittlere Höhe der Grundlinie, in Beziehung auf die mittlere Höheder Endpunkte, ergab sich zr 0, r 755; in Beziehung auf die Meeresfläche ,ist sie daher = 23,*435.

Nimmt man den Krümmungshalbmesser der Erde in der Richtung derGrundlinie 3271428 T, so beträgt die Reduction auf die Meeresfläche,},*45425 0, 004216. Die auf die Meeresfläche reducirte Länge des südli-chen Theils der Grundlinie ist daher:

= 588,*509172