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Die Küstenvermessung und ihre Verbindung mit der Berliner Grundlinie / ausgeführt von der trigonometrischen Abtheilung des Generalstabes ; hrsg. von J. J. Baeyer
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352
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352 VII. §. 96. Zusammenstellung sämmtlicher Verbesserungen u. s. w.

ruhig. Das Licht von Eichstädt ging dicht über einen nahen Wald weg und warfast immer flackernd.

ln Eichstädt erschien das Licht vom Eichberge sehr häufig flackernd.

Auf dem Krugberge war das Licht von dem Müggelsberge sehr scharf.

In Berlin war das Licht von Colberg schlecht zu sehen; es kam immer erst kurzvor Sonnenuntergang hinter dem Walde hervor, war dann breit und flackernd undüberhaupt schwer einzustellen, weshalb nur eine geringe Anzahl von Beobachtun-gen gemacht werden konnte.

In Eichberg. Das Licht von Ziethen war sehr wechselnd, bald zu grofs und baldzu klein. Das Licht von Colberg war selten scharf begränzt.

In Glienicke. Das Licht von Marienfelde war schlecht, es blieb häufig aus und waroft kaum bemerkbar klein.

ln Rulilsdorf. Das Licht vom Eichberge war zu scharf; das von Glienicke flackerte sehr.

Auf dem Müggelsberge. Das Licht von Colberg war gegen Abend klein, scharf be-gränzt und dem Anscheine nach vortrefflich einzustellen, dessenungeachtet schienes aber in horizontaler Richtung bald rechts bald links auszuweichen, so dafs essich nach dem Ablesen häufig nicht mehr in der Mitte der Fäden befand. DieseErscheinung ist auch früher zuweilen schon bemerkt worden Die Richtungsliniegeht über verschiedene Seen liinweg, kömmt aber nirgends einer Wald- oder Boden-fläche nahe.