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Die Küstenvermessung und ihre Verbindung mit der Berliner Grundlinie / ausgeführt von der trigonometrischen Abtheilung des Generalstabes ; hrsg. von J. J. Baeyer
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X. §. 107. Unmittelbare Bestimmung der Höhen u. s. rv.

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§. 107. Unmittelbare Bestimmung der Höhen verschiedener Dreicks-

punkte über der Ostsee.

1. Höhe des Signals Stegen. Beobachter Bertram.

Am Ufer der See wurde ein Pfahl im Wasser eingeschlagen, und dieEntfernung desselben vom Signal, durch eine kleine Triangulation nnd eineam Strande gemessene Grundlinie = 257 r ,445 ermittelt. Hierauf wurden aufdem Signal mit dem Gambejschen Theodoliten folgende Zenithdistancen nachder Spitze des Pfahls genommen:

1837. Juni 17

Mittags.

93° 45' 16",93

Beob.

2

22

Nachmittags.

93 45 11,06

2

Der Spiegel der Ostsee befand sich am Uten Juni 0^,725; am 22steno r ,758 unter der Spitze des Pfahls. Am Pegel in Pillau war am Uten derWasserstand o r ,026 über dem Mittel; am 22sten o r ,ooi unter dem Mittel. Dar-aus folgt der mittlere Wasserstand am Pfahl am Uten == o r ,75i; am 22sten o r ,757 unter der Spitze des Pfahls.

Aus den Z. D. denen nach §. 12 znr Reduction auf den wahren Ze-nithpunkt schon 2 ",68 hinzugefügt sind, findet man den Höhenunterschiedzwischen der Spitze des Pfahls und dem Fernrohr des Instruments am Uten= I6 r ,886 ; am 22sten r= i6 T ,879, und hieraus die Höhe des Fernrohrs überder Ostsee am Uten=: I7 r ,637 , am 22sten == i7 r ,G36. Im Mittel i 7 r , 637 .Hiervon ab die Höhe des Instruments rz o r ,l 74 giebt die Höhe des Dreiecks-punktes = 17^,463

2. Höhe des Signals Revehol. Beobachter Baeyer und Bertram.

Auf den Dünen wurde ein Stand A genommen, dessen Höhe über derSee, mit dem Gambeyschen Kreise durch einen 209 r ,6S5 entfernten Pfahl imWasser, trigonometrisch wiederholt bestimmt, und wie folgt gefunden wurde:

1838. Juli 6 ( 9 r ,l58\ 9,148Juli 9 9,160

Im Mittel 9,155

Mittlerer Wasserstand am Pegel in C olberg o, 019

Höhe von A 9,136

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