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mit Versuchen zur Bestätigung derselben.
bleibt uns datier zu untersuchen, ob die Ränder dieser Kügel-chen das Licht ähnlich so beugen, wie der Rand einer rundenOeffnung; und wenn es geschieht, ob sie auch die Erscheinungder Höfe hervorbringen können.
Durch eine geradlinigte schmale Oeffnung wird das Lichthi Bezug auf die Folge der verschiedenen Farben, bekanntlicheben so gebeugt, wie durch eine kleine Oeffnung. Die Ver-suche, welche von mir im 8 ten Rande der Denkschriften derk. b. Akademie und im a tcu Hefte von Schumachers astronomi-schen Abhandlungen beschrieben sind *), haben gezeigt, dafs es,um diese Erscheinung hervor zu bringen, eben nicht nöthig ist,dafs die Ränder, an welchen das Licht gebeugt wird, gegen-einander gekehrt sind, wie bey einer schmalen geradlimgtenOeffnung 3 sondern dafs diese Ränder auch voneinander gekehrtseyn können, wie bey einem Drathe oder Haare. Die Ursache,weswegen beym Auffangen des Schaltens des Haares diese aus-serhalb des Schattens fallende Farben nicht w r ahrgenommen wor-den , ist, dafs sie in das ungebeugte weifse viel intensivere Lichtfallen. Fängt man aber das gebeugte Licht mit dem Augeunmittelbar, oder, was noch viel besser ist, mittelst eines Fern-rohrs auf, so sieht man bey einiger Aufmerksamkeit genau die-selben Farben, w 7 ie bey einer schmalen geradlinigten Oeffnungvon derselben Breite. Ich habe gefunden, dafs dieser Fadeneben nicht undurchsichtig zu seyn braucht, sondern dafs z. B.auch ein Glasfaden dieselbe Erscheinung hervorbringt.
Durch dieses letztere wird es wahrscheinlich, dafs durchdie Beugung des Lichtes an dem Rande eines Dunstkügclchensdieselben Farbenringe hervorgebracht werden, wie durch Beu-gung bey einer runden Oeffnung von demselben Durchmesser.Um hierüber gewifs zu seyn, machte ich die nachfolgenden
*) Neue Modification des Lichtes durch gegenseitige Einwirkung und Beugungder Strahlen und Gesetze derselben.
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