Europa.
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ten oder Galen und Dritten: die Kimren in Wales, die Hoch-länder in Schottland, die Bewohner der Hebridischen Inseln,die Iren in Irland, die Breyzads in Bretagne. 2) Die Nach-kommen der alten Iberer, die Basken in den Pyrenäen und Bis-caja. 3) Die Germanen. Dahin gehören alle Deutschen, dieDänen, Normänner, Schweden, Isländer, Niederländer.4) Die Slaven, d. H.Russen, Polen, Slowaken, Serbier,Bosnier, Slavonier, Bulgaren, Kroaten, Rainen, ver-schiedene Völkerschaften in O. Deutschland, als: Wenden, Tschechen,Kassuben. 5) Die Finnen, zu denen die eigentlichen Finnen,Lappländer, Jngern, Ehsten, Liven, Permier, Sirjänen,Mordwinen, Tscheremissen, der Sprache nach auch die eigent-lichen Ungarn (Madjaren) gehören. 6) Die Letten. Zu ihnengehören die Litthauer, Kurländer und die Nachkommen der altenPreußen. 7) Die Arnauten oder Albanesen. 8) Die Grie-chen. 9) Die Tataren: Türken und eigentliche Tataren.Sehr vermischten Stammes sind die Italiener, Spanier, Por-tugiesen, Franzosen und Engländer, deren Vorfahren Ibe-rischen, Keltischen und anderen Stammes von den Römern be-siegt, deren Sprache annahmen und sich hernach mit ihren zweiten Be-siegen:, den Germanen, vermischten, zu denen in Spanien, Portu-gal und auf vielen Inseln des Mittelmecres noch die Araber kom-men. Die Wlachen sind unbekannten Stammes, reden aber einestark mit dem Lateinischen vermischte Sprache. Wenige Nachkommender Araber leben in S. Spanien und Samojedische Stämme inN. Rußland. Zerstreuet leben Juden (über 2 Mill.), Zigeuner,Armenier, letztere besonders in SO. Europa. Fast allgemein ist dieChristliche Religion, in O. die Griechische, in W. die Rö-mische und Protestantische Kirche herrschend; ausgezeichnet durchzahlreiche Sekten find England und Holland. Italien, Spanien undPortugal find fast ausschließlich von Katholiken bewohnt, Schweden,Norwegen und Dänemark fast nur von Protestanten. Nur in derTürkei und bei einigen Russischen Völkerschaften herrscht der Islam;
^ Samojeden und Lappen sind zum Theil noch Heiden, KalmükkenVerebrer des Dalai Lama. — Fast allethalben ist monarchischeVerfassung, zum Theil erst in neueren Zeiten durch besondere Ver-träge zwischen Fürst und Unterthanen geordnet, in manchen Staatennoch aus dem Mittelalter stammend. Nur wenig kleinere Länder sindRepubliken, und in der Türkei allein herrscht Despotismus,jetzt fast Anarchie. Sehr groß ist seit den letzten drei Jahrbunder-ten der Einfluß Europas auf die anderen Erdtheile gewesen. Amerikahat sich größtentheils der Europ. Herrschaft entzogen; aber Frankreich,Spanien, Portugal, Holland, selbst Rußland, Dänemark und Schwe-den haben noch mehr oder weniger bedeutende Eolonien in Asien, Afrika,und Amerika; wichtiger noch als alle diese sind die Besitzungen Eng-lands, die sich schon in Australien ausdehnen. Mehr als 130 Mill. Men-schen stehen in fremden Erdtheilen unter Europ. Herrschaft. Europahat seit Jahrhunderten die Namen seiner Hauptthcile festgesetzt; neuereZeiten haben diese vergrößert, verkleinert, getrennt, verbunden, so daß