Band 
Erster Theil.
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86
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86 Deutschland.

der March, 1400 C. Weinbau. — Straßuiß an der March, 42»o E-Gymnasium. — Ungarisch Brod a. d. Olschawa, 3100 E. — Ostrau ander March, 2200 E. Weinbau. — Der NO. Theil dieses Kreises, vonSlaven bewohnt, wird die Ivlachei genannt. — Bisenz, 2700 E. DieGegend liefert den besten Mährischen Wein. — Wissowiy, 2700 E. StarkeTuchweberei. — Buchlowiy, 1400 E. Mineralquelle, Obstbau. BeimDorfe Luhatschowitz Mineralquelle. — Bei dem Flechen poleschowitz wirdeine vorzügliche Sorte Wein gcbauct.

«. Schlesien — 83 Q. M. 412,000 L.

1) Troppauer Rreis — 48 Q. M. 230,000 E. — ch Troppau ander Oppa, 12,500 E. Hauptort eines Liechtcnsteinschen Fürstenthums,ausgezeichnet durch eine Menge pallastähnlicher Gebäude. ProtestantischeSuperintendent»!-, Gymnasium, Museum. Tuch-, Leinewand-, Blech- undSeifenfabriken. Congreß 1820, 20. Octbr. bis 20. Nov. — Iagerndorfan der Oppa, 4900 E. Fürstl. Licchtcnsteinsches Schloß, prächtige Kirche.Wichtige Tuch- und Leinewandwcberei. — Iavornik im FiirstcnthumNeiffe, 2000E. Schloß des Bischofs von BreSlau als Fürsten von Neisse,auf dem steilen Johannisbcrge. — Freudenthal am Schwarzwasscr, 3000E.,Piaristencollegium. Mancherlei Fabriken, Flachsbau. — wagstadt an derWag, 2500 L'., und Gdcrau a. d. Oder, 2300 E., haben starke Woll- undLeincwcberei. — Frelwaldau im Gebirge, 2200 E. Woll - und Leincwe-berei. Große Bleiche. — Zuckmantel an der Preuß. Gränze, 3000 E.,welche starke Leincweberei treiben. — würbenthal, nicht weit vvm Alt-vater; Mineralquelle, Drathzug.

2) Teschencr Rreis — 34^Q. M- 180,000 §. — ch Teschen an derÖlsa, 6600 E., Hauptort des Herzogth. gl. N., welches ehemals dem Her-zog Albert von Sachsen, jetzt dem Erzherzog Rarl gehört, am nördl. Fußeder Kacpaten. Museum; das einzige Protestant. Gymnasium in Österreich,nördlich von der Donau. Gewehr-, Tuch-, Leincwand- und Lederfabriken,Handel. Friede 1779, 22Fcbr., durch welchen der Vaicrsche Erbfvlgckriegbeendigt ward. — Iablunka an der Ölsa in den Karpatcn, 1700 E-Nicht weit davon Schloß und Paß durch die Karpaten. — Bieliy a. d.Galizischen Gränze, der Stadt Biala gegenüber, 5400 E. Wichtige Tuch-weberei. Starker Verkehr mit Galizicn. — Friedeck, 3700 E. Tuchwe-berei. — Freistadt an der Ölsa, 1200 E. Weberei. —

Noch gehören zum Deutschen Bunde die Galizischen FürstcnthümcrZator und Auschwiz an der Weichsel, — 87 Q- M. 350,000 E., mit denStädten gl. N. Vcrgl. Galizien.

2. Königreich Baiern.

Große — 1383 Q.M. Baiern gehört zum Süddeutschen Hoch-lande. Das Hauptland, dessen tiefste Punkte bei Passau — 800 F.,Aschaffenburg — 300 F. und Lindau — 1200 F. find, liegt zwischenden beiden Hauptgcbirgszügen Deutsckqlands. In S. schließt es sichunmittelbar an die Äalkalpcn Tirols, die sich cinigL M. weit inS