Baden. Mittelrheinkreis.
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warme Quellen (37 bis 51° R.) 16 an der Zahl; Fremde waren 1796 ^556, 1861 — 1626 , 1816 — 3666 , 1829 — 11,006. Viele Römische Al-terthümer, die in einer besonderen Halle aufbewahrt werden; Gymnasium;Pfarrkirche mit Gräbern Badenschcr Markgrafen seit 1431; schöne Trink-halle, 150 F. lang, und das prächtige Cvnversationshans. Fayence-, Pott-asch- u. a. Fabriken. Das neue Schloß mit räthselhaftcn unterirdischen inFelsen ansgchancnen Gemächern, an der Stelle des alten erst 1579 vollen-deten Schlosses, das 1689 von den Franzosen zerstört wurde und von den,sich noch einige Überreste (z. B. das Dagoberts Thürmchcn) finden. Schloßdes Großherzogs, der Großherzogi» Stephanie, des Prinzen Was«. DasKloster Lichte,ithal, in dessen Kirche die Gräber einiger Badenscher Mark-grafen bis 1372. Mineralquelle. Das schöne Thal von Oberbcuern, derWaffcrfall bei Geroldsau. Auf dem Iberge die alte Kburg. Im nahenDorfe Balg wichtige Thongruben, die das Material für die Fayenccfabrikin Durlach liefern. Eine halbe Stunde von Baden die Reste des 1689von den Franzosen zerstörten Schlosses Baden, schenswerth noch immer inseiner gesunkenen Pracht, vorn XIII. Jahrh, bis 1525 Sitz der Markgrafen.Der 2200 F. hohe Mercurius- oder Staufenberg. Das Jagdhaus. —ch Lttlingen a. d. Alb, 3000 E. Schloß, Gymnasium; Papier- und Krapp-mühlen, Pulvcrmühlc. Große Baumwollspinnerci. Römische Alterthümer.
— Langensteinbach, Dorf mit Mineralquelle und Bädern. — Stein-bach, 1600 E. — Ruppenheim a. d. Murg, 1500 E. Tabacksmühlc. —ch Bühl, Flecken, 2160 E- In der Nähe das Hubbad (29° R.). — Gag-genau a. d. Murg, 950 E. Glashütte, Eisenhammer, Pottaschsiederci. —Rothenfels a. d. Murg, 1206 E. Schmclztiegel-, Blechlöffel-, Stcingutfa«briken. — Sinzheim, Flecken, 2266 E. — Gernsbach in der alten Graf-schaft Eberstcin, welche 1666 an Baden fiel, a. d. Murg, 1506 E. Eisen-hammer, Holzhandel. Burg Eberstein, jetzt aus ihren Trümmern wiederhergestellt (Neueberstein). Herrliches Murgthal; der reizende Amalicnbcrg.
— Rehl am Rhein und an der Kinzig, im Amte Rork, 1200 E- Die alteRehler Schanze, der Reichsstadt Straßburg gehörig, wurde 1678 von denFranzosen in eine Festung verwandelt (woraus der jetzige Flecken entstandenist) und 1697 als Reichsfestnng an Deutschland abgetreten. Baden erhieltdie Landeshoheit, das Besetzungsrecht Kaiser und Reich. Die Festungswerkewurden 1815 geschleift. Tabacksfabrikcn.
3 ) Theil des ehemaligen Bisthums Spcier oder das FürstenthumBruchsal. — t Bruchsal im Kraichgau, an der Salzbach, 6666 E. Schloß,thcol. Seminarium, Salzwerk (—lüOOZtr.). — Dorf Ubstatt, wo neuentdeckte Steinkohlenlager. — Gdenheim, 1566 E. Ehemalige Rcichsprob-stei, die aber schon 1567 nach Bruchsal verlegt wurde. — Mingolsheim,1100 E. Dabei der Flecken Langenbrücken mit dem neuen Amalicnbade.
— Rißlau, Schloß, Staatögefängniß.
1) Zur Pfalz gehörten: f-Eppingen an der Elsenz, 2600 E. SchöneKirche. — 5 Bretten an der Salzbach, 3600 E. Geburtsort Melanchthons(geb. 1197).
Bolger'S Handb. IrTH. 3te Aufl.
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