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Deutschland.
buken. — Wetter, 1400 E. Wollweberei. — ch Rirchhain an der Ohm,I60Ü E. Schlacht 1762. — Schwcinsbcrg, 900 E. — Rauschcnberg un-weit der Wohre, 1300 E. — Schwabendorf, Französische Cvlvnie, 350 E.
— ch Frankenberg an der Eder, 2860 E. Starke Wollweberei und. Ger-berei. Gvldwäscherei. Das nahe Silber- und Kupferbergwerk wird nichtmehr bearbeitet. 2»i Goldbache bei wangcrshausen Goldsand. — Fran-kenau, 950 E. — Fronhausen, 650 E. — Treis an der Lumbda,1200 E. — Roscnthal, 1300 E. — Gemünden an der Wohre, 1200 E.
— Haina an der Wohre, 300 E., große Armen- und Irrenanstalt. Eisen-hammer.
2) Grafschaft Ziegenhain — 13 O.. M. 32,600 E. Sie kam 1450durch Erbschaft an Hessen und gehörte nach der Theilung von 1604 zuNiederließen. Die Schwalm ist der Hauptflnß; in O. ist das Rnüllgebir-ge. Blühende Viehzucht. — ch Ziegenhain an der Schwall», befestigt,1650 E. Im Schlosse das kurfürstlich und großherzvglich Hessische Gesammt-archiv. In dem Waldgebirge, der Spieß genannt, wurden ehemals Land-tage gehalten. — Treisa an der Schwalm, 2400 E. Woll- und Strumpf-weberei. Schlacht 1640. — Nonnnershausen, 380 E. Eisenwerk. — Neu-kirchen an der Grenf, 1900 E. Tapetenfabrik, Spitzenklöppelei. — Schwar-zenborn, 1000 E. — Gberaula, 800 E.
3) Theile des ehemaligen Fürstenthums Friglar. Amöneburg an derOhm, 1150 E. — Neustadt, 1700 E. — Allcndorf, 1250 E.
III. Provinz Fulda -- 41Q. M. 126,000 E.
I) Großherzog thum Fulda — 25^Q.M. 72,000 E. Dieöstliche Rhön durchzieht fast das ganze Land; Hauptfluß ist dieFulda mit der Haune, Flieder und Lütter. Der Boden, zumNhön- und Vogelsberge gehörend, ist hoch gelegen, daher nicht sofruchtbar, als im eigentlichen Hessen, und nicht so getreide- und flachs-reich als dort; dagegen ist Holz in Menge. Es finden sich Braun-kohlen, Walkererde und etwas Salz. Die E. sind Katholi-ken und verfertigen viele Leinewand, Woll- und Holzwaaren, Fulda,eins der ältesten Deutschen Stifter, 744 durch Bonifacius undSturm gestiftet, 751 von der bischöflichen Aufsicht befreiet, ja 1752zum Bist.hum erhoben, siel 1803 als sacularisirtes Fürstenthum anden Fürsten von Nassau Oranien; Napoleon schlug es 1810zum Großherzogthum Frankfurt; 1815 kam es an Preußenund gleich darauf an Hessen, jedoch ward ein großer Theil mitBaiern vereinigt. Das Amt Saalmünster gehört zur Provinz Hanau.
ch Fulda (830 F.) am Flusse gl. N., 10,000 E. Regierung, Obergcricht,katholischer Landcsbischof, Medizinaldeputatiou, Polizcidirectiou. Schloßmit schönen Anlagen, herrlicher Dom auf einem großen Platze mit demGrabe des heil. Donifarius (ch 755). Katholisches Prediger- und Schul-lehrerscminar, katholisches Lyceum, protestantisches Gymnasium, Fvrstlehr-anstalt. Strumpf- und Wollweberei, Färberei, Gerberei, Salpetersicdcrei,