Band 
Erster Theil.
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256
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Deutschland.

an die Markgrafen von Brandenburg abgetreten wurde. — 5 Stendal an derUcht, 600V E. Ehemals Hauptstadt der Altniark. Gymnasium; Gerberei,Tapeten- und Wollfabrik. Tabacksbau. Winkelmann, geb. 1717. — Arnc-bürg a. d. Elbe, 140V E- Schifffahrt. — Bismark, Flecken, 1100 E. —Tangermünde a. d. Elbe, 37va E. Schifffahrt, Kornhandcl, Zucker-, Rüb-,Leinöl- und Tuchfabriken. — ch Salzwedel a. d. Jetze, 6400 E. Gymna-sium, Tuch-, Leinewand- u. a. Fabriken. — Ralbe a. d. Milde, 1400 E. —Arendsee am See gl. N., 1500 E- — ch Ostcrburg a. d. Bilsc und lichte,1850 E. — werben a. d. Elbe, der Mündung der Havel gegenüber, inder fruchtbaren wische, 1850 E. — Seehausen am Aland, 2600 E. Leder-fabrik. Pferdcmärkte. — ch Gardclegcn a. d. Milde, 5300 E. Schullchrer-scminar. Tuchweberei. — Leylingen, Dorf; altes Jagdschloß. Pvttasch-sicdereien. — Bis über die Braunschweigsche und Hannovcrsche Gränze er-streckt sich der große Bruch, der Drömling, einst fast 6M. lang, von demüber 100,000 Morgen in der Altmark und Magdeburg liegen. Durch Ka-näle ist ein großer Theil urbar gemacht. An demselben liegt Öbisfcldea. d. Aller, 1400 E. Tabacks-, Zichorien u. a. Fabriken. — Rlöye, bis 1815Hannoverschcs Amt, 1550 E. — Walbeck, Flecken, a. d. Aller, iioo E-Ehemals protestantisches Stift. Töpfer- und Pfeife,ithvn, Pottaschsicdcrci.

c) Fürstenthum Halberstadt. Dies ehemalige 614 gestiftete Bisthumwurde 1648 säcularisirt und kam an Brandenburg, von 1807—1813 gehörtees zum Königreiche Westfalen. — ch Halbcrstadt a. d. Hvlzcmme, 18,500 E.Schöner Dom, 400 F. lang, mit 32 Altären, Glasmalereien und Bibliothek.Die Martinskirche mit hohem Thurme; Schloß, ausgezeichnete Synagoge;Sitz des Obcrlandesgerichts, Gymnasium mit Bibliothek, Seniinarinm,Taubstummenanstalt; Zucht- und Arbeitshaus. Der Lügcnstcin auf demDomplatz. Hagclschadenvcrsicherung. Woll-, Strumpf-, Stärke-, Ta-backs-, Leder- u. a. Fabriken, Ölmühlen. In den Umgebungen sind diedurch Anlagen verschönten Spiegelberge mit dem Derenburger Fasse bc.merkenswert!). Kampf des Herzogs v. Braunschweig Öls gegen ein West-fälisches Corps 1809, 30. Jul. Gleim -s 1803. In der Nähe der Huy-berg. Groningen a. d. Bode, 2300 E. Schloß. Papiermühle, Flachs-bau, 2 Salpcterhütten, Weberei. — Schwanebeck, 1900 E. Anis- undKümmclbau, Wachslichtfabrik, Gypsbruch. — ch Oschersleben a. d. Bode,3200 E. Einige Fabriken. Rroppenstädt, 2000 E. — wegelcben unweitder Bode, 2500 E. — Ascherslebcn (in der alten Grafschaft Askanic»,deren sich 1319 die Bischöfe von Halbcrstadt bemächtigten) a. d. Eine undWipper, 9100 E. Gymnasium. Gerberei, starke Wollweberei, Töpferei.In der Nähe die wenigen Trümmer der alte» Burg Askanien, des Stamm-hauses der Herzoge von Anhalt. — Beim Dorfe Tbale, 1450 E., wo eineBlechhüttc, stürzt die Bode durch ein enges Felsenthal aus dem Gebirgehervor. Steile bis 800 F. hohe Granitfelscn schließen das tobende Gewäs-ser ein, über dem die bekannte Roßtrappe hervorragt. — Oittfurt an derBvLe, 2200 E- Flachsbau. — Das Dorf Ströbcck, dessen E. als Schach-spieler berühmt sind. — Weferlingen a. d. Aller, 1600 E. Schloß. Große

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