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Erster Theil.
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Deutschland.

ckcnstcin, 2900 E. Holzwaareufabrik. — Dleicheroba a. d. Bode, 2300 E.Woll« und Leineweberei, Gerberei, Bleichen. — Sachs», 1300 E. Gips-und Marmorbruch. — Sorge oder Zorge a. d. Zorgc, Eisenhüttenwerk.

1) Grafschaft Henneberg. Die Grafen von Hcnneberg starben 1382aus, und ihr Land fiel durch Erbschaft an Sachsen und Hessen, der Kuc-sächsische Antheil 1815 an Preußen. — ch Schleusingcn (1320 F.) Hauptvrteines Kreises, der am Thüringerwalde ganz vom herzoglich Sächsischen Ge-biete umgeben ist, 2550 E. Schloß, Gymnasium. Kupfer- und Eisenwerke,Pulver- und Papiermühlen. — Suhl» (1130 F.) in einem tiefen Thale desThüringerwaldes, 6300 E- Bcrgamt. Wichtige Eisen-, besonders Gewehr-fabriken, Eisenhammer, Barchcntweberei, Eiscngrubcn. — Benohauscn,Flecken, 1750 E. Eiscnarbeiten. — Schwarz«, 1200 E., und Heinrichs,1100 E., Flecken, mit starker Parchcnt- und Lcincwcberei. — Schmiede-feld, 1150 E. Hüttenamt. Starker Flachsbau, Pech- und Kicnrußhütten.Porzelanfabrik. Eisengruben, Holzwaarenverfcrtigung. In der Nähe der2900 F. hohe Finsterberg. — Rühndorf, Dorf am Fuße des Oollmar. Al-tes Schloß. — Rloster Vessra, Gestüt.

s) Theil des ehemals känigl. Sächsischen Voigtlandee, der getrenntzwischen Sachse» und Rcuß liegt. — ch Ziegenrück an der Saale, 700 E.Schieferbruch, Papiermühle, Wollweberei. — Gesell, 900 E. Porzelanthon,Eiscngruben. — Großkamsdorf; Eisen-, Kupfer- und Kobaltgrubeu. —Bei Goßwitz Silber- und Kupfergrubcu.

V. Provinz Westfalen.

Bestandtheile: Herzogthum Westfalen, die Fürstenthümer Min-den, Paderborn, Münster, Salm, Siegen, Korvei, dieGrafschaften Ravensberg, Mark, Teklenburg, Lingen,Steinfurt, Witgenstein u. a. kleine Gebiete ---- 364^ Q. M.1,260,000 E. Der N. und NW. Theil der Provinz in N. der Lippegehört zur N. Deutschen Ebene, hat Sandboden, Heide und Moräste,wird aber von Hügelketten durchzogen, welche das Gebiet der Lippeund Ems trennen. Der südliche Theil der Provinz gehört zum West-fälischen Hochlande, welches von Nassau und Hessen her bis über dieRuhr hinaus sich ausdehnt; auch in O. sind noch Hügelketten, welchevom Hochlande des Harzes und der Weser her in NW. Richtung durchdas Fürstenthum Lippe laufen und im Hannoverschcn Osnabrück undBentheim die nördlichsten Ausläufer des Mitteldeutschen HochlandesHilden; derjenige dieser Bergzüge, welcher das Wesergebiet von denQuellflüssen der Lippe und Ems scheidet, heißt der Osning oderLippische Wald (eS ist der Teutoburger Wald der RömischenGeschichtschreiber), nicht viel über 1000 F. hoch. Das Hauptqebirgein S. bildet decWesterwald, welcher den SW. Theil der Provinzdas Gränzland gegen Nassau, Hessen und Waldeck einnimmt; hierhergehört einer der höchsten Theile desselben, mit dem Ederkopfe —2200 F., der Kalten Eiche — 1900 F., dem Beucl und Asbecg,und den Quellen der Sieg -- 175» F., der Lahn --- 1720 F., derEber — 1880 F., Diemel, Alme, Ruhr und Lenne. Der Wcsterwald