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Weberei, Gerberei, Färberei. — Unkel am Scheine, 650 E. Wein, Basalt-brüche. Die Unkelsteinc, Basaltfelscn. — Erpel am Lciberge, 85» E. Gu-ter Wein. — Linz am rechten Rhein,,fer im Kreise Nciiwicd, seit 18»!fürstlich Naffauisch, seit 1815 Preußisch, 120» E. Schloß aus Basalt er-bauet; Bitriolölfabrik, Weinbau; in der Gegend Eisen-, Blei-, Kupfcr-und Silberhütten. Braunkohlen. — Kurkölnisch war auch das oben ge-nannte Städtchen Rhense unweit Bvppard.
e) Fürstenthum Ahremberg, mit dem Flecken gl. N. im Kreise Adenan25» E. Stammschloß der herzoglich Ahrembergischen Familie, die bis
1801 dies Fürstenthum besaß (vergl. Hannover). Blei und Eiscngrubcn.
t) Grafschaft virneburg, bis 1861 dem Grafen von Lvwcnstcin Werth-heim gehörig, mit dem Flecken gl. N. in einer öden Gegend der Eifel and. Nette, 25» E. Schloß. Dachschiefer, Kupfer- und Bleigruben.
8) Theil des Herzogthums Jülich. — Remagen am Rhein im KreiseAhrweilcr. 13V» E. Weinbau. — Sinzig a. d. Ahr, 150» E.
l>) Grafschaft Sain. Die Grafschaft Sain Altcnkirchen fiel 1636 durchErbschaft an Sachsen Lisenach, 1741 an Ansbach, 1791 an Preußen,
1802 an Nassau Ustngen.— ch Altenkirchen auf dem Westerwalde, I»»»E.Schloß. — Hamm, Dorf; Stahlhütte, Pulverfabrik, Eiscngrnbcn. — Ben-dorf am Scheine, Eisengrubcn und Hütten.
i) Grafschaft weylar, ehemals freie Reichsstadt, seit 18»3 dem Kur-erzkanzler, nachhcrigcm Großherzoge von Frankfurt gehörig, seit 1815 Preu-sisch; von Hessen Darmstadt und Nassau umschlossen. — ch Weylar (380 F.)an der Dill und Lahn, in der Wetterau, 450» E. Ruinen der alten Reichs-burg. Gymnasium. Garten- und Obstbau Sitz des Reichskammergerichtsvon 1691—1806.
k) Die ehemal. Burggrafschaft Reineck am Rhein, welche 4772 nur noch 15Unterthanen hatte und dem Grafen v. Sin;endorfgehörte,mit dcmFleckcn gl.N.
l) Ehemaliges Gebiet des Fürsten von Salm Rirburg. Rirn ander Nahe auf dem Hundsrück 175» E. Alaun- und Vitriolsiederei.
Standesherrschaften: a) Grafschaft Wied — Sj Q. M. 37,»ü»E.,dem Fürsten von Wied gehörig, dessen sämmtliche Besitzungen, die zumTheil in Nassau liegen — 15 Q. M. 53,00» E. Die sonst gräfliche LinieNeuwied ward 1784, die Linie Runkel, welche 1824 ausgestorben ist, 1791in den Fürstenstand erhoben. Das ganze Land stand von 18V6 bis 1815als mediatisirtcs Gebiet unter Nassauischer Hoheit. — ch Neuwied am Scheine,S2»»E., unter denen, außer 120» Katholiken, Lutheranern und Reformir-ten, auch Mennoniten, Jnspirirte und eine Herrnhuter Gemeinde mit zweiErziehungsanstalten und Juden. Die Stadt ist sehr regelmäßig gebauetund hat ein fürstliches Schloß mtt schönem Garten, in welchem das Bra-silianische Museum des durch seine Reisen bekannten Prinzen Maximilian.Schullehrerseminar, Woll-, Baumwoll-, Tapeten- u. a. Fabriken, welche aus-gezeichnete Uhren, Blech-, Tischler- und andere Waaren liefern. WichtigerVerkehr auf dem Scheine. Im Schlosse Museum Römischer Alterthümer,die häufig in der Umgegend gefunden werden. Schloß Monrepos. Trum-