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BrittischeS Reich.
ster, sie nimmt dcn Medway (medwch) auf, hat herrlich bebauete»Uferland und fließt 13 M. unterhalb London, bis wohin sie Seeschiffeträgt, in die Nordsee; der Humder (ö'mber) ist die Vereinigung derTrent, die in Stafford entspringt, und der aus Uork kommendenOuse (auß), welche den Derwent, Wharf und Aice (ehr) auf-nimmt; die südliche Ouse, welche in Northampton entspringt; derMersey (merßi) entspringt in Flock, fließt gegen W., nimmt dcnJrwell auf und ist nur 10 M. lang; der Dee (d>) in Wales.Nördlicher ist der Tyne (tcin). Die Mündungen des Tweed (twihd)und Esk bezeichnen die Schottische Gränze. Tiefe Meerbusen sindan den Mündungen der größeren Flüsse, z. B. der Kanal von Bri-stol vor der Mündung des Severn, ferner der Wash (wasch) an derMündung der südlichen Ouse, die Cardigan Bai in Wales, dieMorecambe- und Solway (solweh) Bai in NW. Zwei Meer-engen, die Straße von Calais, 6 Meilen breit, und der Georgs-kanal trennen England von Frankreich und Irland. In den Gebir-gen giebt es mehre Seen, unter denen das Winander (weinander)Meer, ijM. lang, der größte ist. Vor allen Ländern ist Englanddurch seine Kanäle ausgezeichnet, die der Zahl nach über 100 in ei-ner Länge von 540 M. sich durchkreuzen und alle schiffbaren Flüsse,so wie die Haupthandelsstädte und entgegengesetzten Meere mit einan-der in Verbindung setzen. Mehre derselben führen über andere Flüsseund Kanäle weg, und 48 derselben gehen 7 M. weit durch Berge.Die meisten derselben sind nach 1759, nachdem der Herzog vonBridgewater (britschwater) ch 1823, den berühmtesten unter allenzwischen Manchester und Liverpool angelegt hatte, gebaut. Dieser letz-tere geht 740 F. weit auf einer 38 F. hohen Bogenbrücke über denJrwell und über 5000 F. weit durch einen Berg und zu Stcinkohlen-gruben. Einer der neuesten und wichtigsten ist der Rcgcntenka-nal, der unter der Stadt Jslington durchgeführt, 2 M. lang ist unddie Themse mit den übrigen nördlichen Kanälen verbindet. — Ausge-zeichnet ist der Produckenreichthum des Landes. Getreide wird trotzdes trefflichen Ackerbaues bei der starken Bevölkerung des Landes, undda große Strecken Gebirgs- und Weideland, Heide und Morast demAckerbau entzogen werden (von 55 Mill. Morgen Landes sind 6 Mill.wüst, jedoch des Anbaues fähig, über 6 Mill. durchaus unbrauchbar),nicht immer hinlänglich gebaut; am häufigsten sind Weizen undGerste, Rocken fast gar nicht, dagegen viele Erbsen und Boh-nen. Gartenbau wird mit großem Fleiße betrieben, und Apfelund Birnen gewinnt man in Überfluß; Wein wird gar nicht ge-wonnen; Hopfen vorzüglich in Worccster; Safran in Essex undCambridge, Flachs, Hanf, Taback, Rhabarber, eine MengeFutterkräuter, Seepflanzen zu Dünger und Pottascbe benutzt,Süßholz und Mohn. Waldungen gab es sonst in Menge, jetztverdienen wenige Strecken diesen Namen. Außer Füchsen und wil-den Katzen giebt es keine größeren Naubthiere, so wie überhauptWild, außer Hasen und Kaninchen, selten ist; Rehe findet manfast gar nicht und Damhirsche nur in den Parks. Ausgezeichnet