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Erster Theil.
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Dänemark.

Kieler Busen; das Land Schwansen zwischen dem Dänischen Walde undAngeln, das Land Sundcwitt der Insel Alscn gegenüber.

Die Inseln der Gstküste sind:

1) Alsen — 6O.. M. 16,voll E. Sie enthält die beiden höchsten Hü-gel des ganzen HerzogthumS und ist sehr fruchtbar. — ch Sonderburg,Hauptstadt, 3260 E. Schloß. Einige Fabriken. Hafen. — st Norburg, ^900 E. Schifffahrt.— Dorf Augustenburg, Residenzschloß des Herzogs vonHolstein Sonderburg Augustcnburg, 600E. — 2) 2lrröe —I^Q. M. 6500 E.

— Arröeskiöping, 1400 E. Hafen. — 3) Fehmar», durch den jM. brei-ten Fehmarsund von Holstein getrennt —3 O.. M. 7806 E. Die E. verfcr- ^tigten sonst viel Gerstcngraupen und wvllne Strümpfe. Ackerbau ist Haupt-geschäft, und Weizen und Gerste werde» viel ausgeführt. Die Seefahrtwird durch gänzliche» Mangel an einem Hafen sehr gehindert; Fischfang istnicht bedeutend. Alle Dörfer sind mit Steinwällen eingefaßt und Nachtsgeschlossen, damit das frei umhergehende Vieh nicht entlaufen kann. Bächegiebt es nicht, aber viel Quellwaffcr. — Burg, 1600 E.

An der Westküste liegen 20—30 Inseln, von denen einige zum Theilzum eigentlichen Iütland gehören. Einige haben fruchtbare Marsch, an-dere bloßen Sandboden und ihre E. beschäftigen sich mit Schifffahrt, See-hunds- und Fischfang. Zu letzter,, gehört Sylt, 3000 E-, mit den Dü-nen 5 M. lang, und Röm — itz M. — Marschinseln sind pellworm —I»Q.M. 2900 E- und Nordstrand — I O..M. 1300 E., beide Reste dergrößeren Insel, welche in der großen Überschwemmung 1634 mit anderenfast ganz.'vernichtet wurde. — Föhr ist halb Marsch-, halb Sandboden.4400E- Starker Vogelfang. Seebad- — Acht M. von der Westküste liegtHelgoland, 1814 an England abgetreten. Vergl. England. Der Königvon Dänemark besitzt als Deutscher Bundesfürst die Hcrzvgthüliier Holsteinund Lauenburg. Vergl. Deutschland.

Island.

Lage 63° 20' bis 67° 20' N. Br. Große--1800 Q.M. Länge70 bis 80 M. Breite 40 bis 50 M. Entfernung von Norwegen 120,von Grönland 27 M. Ein durchaus vulkanisches Land. Die Kü-stcngegcnden bieten Thaler mit dem lachendsten Grün bekleidet dar,aber das Innere, über 1000 Q.M., ist eine schauderhafte Wüste, wo-hin zum Theil noch kein menschlicher Fuß vorgedrungen ist. Lava-felder und Felsen ohne alle Spur von Vegetation, wo Schnee undEis die verbrannte Erde deckt, mit einzelnen Grasplätzen untermischt,heiße Schwcfelflächcn, die glühende Dünste aushauchen, Berge vonvulkanischer Asche, reißende Bergströme, zerklüftete Fclscnmassen undumhergeschleuderte Felsentrümmer, unzugängliche Höhlen und Moräste,Vulkane, Glätscher und zahllose heiße Quellen; dies ist das Bild desInnern. Nur die N. und SW. Seite, etwa 2 bis 300 Q. M., sindbewohnt. Die höchsten Berge sind der Snäfcll — 4500 F. undder Hekla --- 4300 F. Letzterer ist ein Vulkan, der seit 1768 ru-