628 Norwegen.
seinem nördlichen Theile fuhrt es den Namen Dovrefield. Zwi-schen 61 und 62° erreicht es in den Hurrungerne Bergen, imSkagstölstind (Tind heißt Zinne, Bergspitze) ---- 7900 F. undMugnafield — 7400 F., seine größte Höhe, und die Spitze desDovrefield, der Sneehättan, ist 7700 F. hoch. Westlich davonliegen die ungeheuren Schncefelder, der Justedals Brae und nörd-licher Folgefondct -- 5600 F.; südlicher die Berggipfel Ha artei-gen, Jikclcn und Grüsscr — 5700 F. Östlich vom Sneehät-tan ist Sögneficld mit dem Lomsfield — 6800 F. Immerweiter östlicher zieht sich das große Bergland nach Schweden hin. Hierauf der Gränze beider Länder ist der Hellagsfjällan, von wo ausBcrgreihen, gleich Strahlen aus einem Mittelpuncte, nach allen Ge-genden hin ausziehen. Von diesem Südskandinavischen Hochlande, des-sen Abstufungen aber in Schweden viel tiefer gegen S. sich ausdeh-nen, geht das Kjölengebirge in fast nördlicher Richtung aus, machtim Stifte Drontheim mit seinem Hauptkamme die Gränze gegenSchweden, hält sich dann aber immer mehr zur Küste, ja schon vor66° N. geht das Gebirgsland auf die Inseln über, wo es auf Alsten,Ostwaagc und Hindöe eine Höhe von 4000 F. erreicht. Der höchsteGipfel auf dem festen Lande ist der Sulitelma in Schweden —5800 F., neben welchem andere nicht viel kleinere Berggipfel, der L i-najegna, Tulpajegna, Saulo und Vloman liegen. Unter68° N. zieht sich das Gebirge auch gegen O-, hat hier noch Höhen von3700 F., senkt sich aber allmälig und endigt theils 1500 F. hoch aufMageröe, tbcils am Flusse Tana, wo es durchaus in keiner Verbin-dung mit östlicheren Bergzügen steht. Auf den westlichen Inseln dernördlichen Küste sind gleichfalls noch Berggipfel von 4000 F. Höhe.Irrig ist die Vorstellung von einem Gcänzgebirge, welches ganz Nor-wegen und Schweden scheiden soll; mit Ausnahme des südlichen Kjö-len ist vielmehr der Hauptkamm völlig in Norwegen und die Gränzeauf dem östlichen Abhänge; südlich vom 62° ist so wenig Spur voneinem solchen Gränzgebirge, daß nicht allein die Schwedischen FlüsseDalelf, Claraelf u. a. in Norwegen entspringen, sondern weitersüdlicher zwischen dem Norwegischen Glommen und dem SchwedischenWcnersec kaum eine Wasserscheide ist. Stufenweise geht der Boden vomHochlande, welches zwischen 62 und 63° nach Schweden hinüber zieht,da wo der große Fä mundsee liegt, gegen SO. zum südlichen Schwe-dischen Flachlande über.*) Norwegens Gebirge sind ihrer Natur nach
*) Bon S. nach N. folgen die einzelnen Gebirgstbeile ,'n nachstehender Ord-nung: Bygle ficld — 2000 F.Iö gles ield — 4500 F., Aa ttcn-dalsfield mit dem Gousta — 5800 F., Hardangerfield (08°) mitdem Ha-llinqjökcl -- 5500 F., Filefield (61°) --- 6000 F., Sög-nefield (61°), Lanqfield (62°) mit dem Soda b ö kabe 6000 F.,Dovrefield (62 — 63°) mit dem Snehättan, Kjölen (64 — 60°)
— 3000 F., die Lappischen Gebirge mit dem Junkarensoupt(66;°) — 3700F., Sulitelma (67°)— 5800 F., Llmajalos (67°)
— 5100 F., Jökelfield und Sailand (60°) — 3500 F-, unter 70°
— 1700 F. — Höchst inerkwürdig ist die schon ältere durch ucue Beob-