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Bergen. Tronthiem.
die Straßen bilden, 2000E. Lebhafter Seehandel, besonders mit England.Eisenwerke, Schiffbau. Vvr der Stadt liegt die kleine Insel Tromöe. —Stavanger an der Westküste, am Tungefiord, Hafen, 3800 C. — Mandal,Flecken an der Küste.
m. Stift Bergen an der Westküste — 64» Q. M. 190,000 E.
Bergen am Waagfiord, 21,000 E. Schloß. Sitz eines Bischofs. Har-monische Gesellschaft, Nativnalmuscnm für Alterthum, Kunst und Natur-erzeugnisse, Schifffahrtsschule, Scminarium, Gymnasium. Zwangs- undArbeitshaus. 'Großer Hafen, Fabriken, Schiffbau, wichtiger Handel. ImXV. Jahrh, wichtige Hanseatische Factorci. Dabei die Citadelle Bergenhuus.
IV. Stift Tronthiein, Orontheim, der nördliche und mittlere Theildes Reiches mit den Ämtern Romedal in S., Orontheim bis 65",Nordlande bis 70°, Finmarken, der NO. Theil — fast 3606 Q. M.245,000 E. (80 E. auf l Q. M.)
Orontheim an einem tiefen Meerbusen, 12,600 E. Krönungsstadt.Großer Dom. Sitz eines Bischofs; Gesellschaft der freien Künste, Taub-stummenanstalt, Seminar für junge Lappen; Zucht- und Waisenhaus; Ha-fen, Börse, Zucker- und Lederfabrik, Handel mit Brettern, Kupfer, Mühl-steinen, Theer, Thran, Fische» w- — Hoch im Kjölcngebirge liegt die Berg-stadt Roeraas in einer sehr rauhen Gegend, 3000 E. Wichtige Kupfer-gruben. — Lhristiansund an der Küste auf 3 Inseln, 1600 E. Hafen,Handel, wichtige Fischerei. — Das Amt Nordlande, in welchem Alsta-hong, ehemals Sitz eines Bischofs, Bodoc, Sitz des Amtmanns, und derHandclsort Hundholm liegt, besteht zum Theil aus der Inselgruppe derLoffoden, in S. durch den Westfjord vvm festen Lande getrennt. Letzteresind sämmtlich voll nackter steiler Gebirge, unter öenen aber kein Bergüber 3000 F. hoch ist, nur Wcstwaagöe ist ziemlich eben; alle aber sind vontiefen Fjorden zerrissen und die meisten durch sehr schmale Meerengen ge-trennt. Das Klima ist sehr rauh und stürmisch (Lage zwischen 67tz° bis69^° N.), dennoch bauet mau »och etwas Gerste und Kartoffeln; die Thä-ler und die Berge sind bis zu einer Höhe von loo«F. mit üppigem GraS-wuchse bedeckt, der in der kurzen, aber heißen Sommerszeit von den Son-nenstrahlen au manchen Steilen völlig versengt erscheint; daher wird zwarViehzucht getrieben, aber im Winter muß auch Birkenrinde (die Birke istder einzige Baum, der, freilich zwergartig, sich hier findet), Seetang, Köpfeund Eingeweide von Fische» die Stelle des Heues vertreten; Pferde wer-den mit Ausnahme des ebeneren Wcstwaagöe wenig gehalten, da die Be-schaffenheit des Bodens sie fast unbrauchbar macht. Die Hauptbeschäftigungder E. ist Fischfang, der ihnen das wichtigste Nahruugsmittci und den be-deutendsten Handelsartikel liefert, der in ganzen Schiffsladungen nach Ber-gen gebracht wird. Zu gewissen Iahrszeiten, besonders im Frühling, ist dasMeer hier sehr reich an Fischen und dann fleht mau gewöhnlich 1 bis 2000Böte von den Inseln und dem festen Lande mit der Fischerei beschäftigt.Lauge so wichtig nicht ist der Fang der Secvögcl. Die Zahl aller E. derganzen Gruppe beträgt etwa 8000. Einthcilung d«r Inseln in zwei Bog-