Band 
Zweiter Theil.
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Nordamerika.

durch blaue Farbe, Salzgehalt und IVarme des Wassers auszeichnet,längs der Küste der Vereinigten Staaten in einer Breite von 15 bis 5»Meilen nach N- streicht, bei der Bank von Neufundland gegen O. gewen-det, sich theils gegen die Irländische und Schottische, theils gegen dieAfrikanische Küste bricht und in letzterer Gegend wieder mit der Aquinvc-tial Strömung zusammenfließt, so daß dadurch ein Kreislauf von 3800 M.Lange gebildet wird.

2) DaS Staatsgebiet Michigan (mitschigan). ES begreiftdie Halbinsel zwischen dem Michigan See in W., dem Huron undGrie See in O., und den Staaten Ohio und Jndiana in S. DerBoden derselben ist eben, von Hügelketten durchzogen, von denen kleineFlüsse nach allen Seiten Herabströmen, theils fruchtbares Wiescnland,theils sandig und morastig, gut bewaldet, fast allethalben noch Wild-niß und von zahlreichen Jndianerstämmen, Pottorvatamies, Chip-pawäer (tschip), Miamis u. a. bewohnt. Das Klima ist nicht sorauh, als man erwarten sollte und noch völlig passend zum Getreide-bau. Wilde Thiere sind hier noch in Menge und die Seen sehr reichan Fischen.

Der Hauptort ist Detroit an der Straße gl. N-, welche aus dem SeeSt. Clair in den CrieSce führt, 150» L. Die übrigen Örter sind nochalle sehr unbedeutend, z.B- ponkiac, Port Lawrence, Mounr Llenens.Auf einer Insel in der Straße Utichillimackinack (witsch) ist ein Fort zl.N-

3) Das Staatsgebiet Arkansas, zwischen Louisiana unddem Gebiete und Staate Missuri; in O. ist Mississippi, in W.und zum Theil in S. Mexico. Dieses Gebiet bietet eine stete Ab-wechslung von großen Wiesenflächen, Wald und Hügelketten dar undist sehr fruchtbar, hat aber am Ufer deö Mississippi weite Moläste.Der Mississippi, welcher die Ostgränze macht, nimmt den Frcnz-und Arkansas Fluß auf, in welchen letzter» sich der Neoshv <neo-scho), Verdigris, Illinois, Canadian, und White (veit)ergießen. Die Sndgränze gegen Mexico macht der Rothe F uß.Das Klima ist so milde, daß selbst Baumwolle wild wachsen soll.Anbau ist noch äußerst wenig. Merkwürdig ist der Reichthum anStein- und Quellsalz; manche Flüsse, selbst der ArkansaS, haben sal-ziges Wasser. An wilden Thieren, darunter auch wilde Pferde istkein Mangel. Außer den hier einheimischen Indianer Stimmensind hier jetzt 3060 CreekS aus Georgien und Osagen enge-wandert.

Der Hauptort ist Arkopolis am Arkansas oder Lirrle Rock- AidereÖrter sind Hopefield am Mississippi, Arkansas, Ladron am Arkaisas.Forr Gibson, das westlichste Fort der Union. Fort Smith oder relle-poink am Arkansas.

4) Das Staatsgebiet Huron, in O. des Mississippi, derhier den UiSkonsin aufnimmt, westlich von Michigan, nörlichvon Illinois bis zum Oberen See, und dem Regen-und