Band 
Zweiter Theil.
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384
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Südamerika.

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Die Hauptstadt ff Lar ragcna, 18,00» C-, hat einen guten Hafen, derdurch dicJnfel TierraDomba gebildet wird, und ist stark befestigt. Einenrei;cndcn Aufenthalt in der inneren gesunden Gegend bietet das DorfTurbaco (baßv) dar, in dessen Nähe eine Merkwürdigkeit, die Voleanei-rvs, 18 bis etwa 20 F. hohe Bcrgkegel in einer weiten Ebene, ausThvnbestehend, aus deren mit Wasser angefüllten Öffnungen von Zeit zu Zeitdas reinste Srickstoffgas, bisweilen auch Schlamm unter dumpfen Ge-töse hervorbricht. — s Santa Ularra, 3000 E-, guter Hafen in gesunderGegend.— -j-Liudad de la Hacha, kleiner Hafenort.— Mconpox amMagdalencnFlusse, 10,00»E.— Leana (kanja), tief im Innern.— Ander Küste der neue Freihafen Suiri«.

3) Sulla, mit den Provinzen Maracalbo, Coro, Merida,Truxillo — 4220 Q. M. 165,000 E. Der O. Arm des Andestheilt sich vor dein Eintritt i» diese Provinz in 2 Zweige, welche denMaracaibo (ka—ibo) See umschließen, dessen Ufer in O. wüst undunfruchtbar ist, in W. sehr angebauet und ergiebig, allethalben aberungesund sind. Indianer wohnen in Hütte», die auf Pfählen imSee selbst erbauet sind, daher der alte Name Wenezuela, d. h.Kleinveuedig. Auf dem Wasser findet man viel Erdpcch. GroßeWaldungen, aber beträchtlicher Anbau. Kakao in R., Indigo imInnern; vorzüglicher Tabacksbau, auch Baumwolle, Zucker undKaffee werden, jedoch in geringer Menge, gewonnen. Wenig Berg-werke, viele Mineral- und warme Quellen.

ffMaraeaibo, zwischen dem See und dem Meere, 25,000 E. Hafen.— Lvro oder Venezuela am Anfange der Halbinsel paraguana, 10,000§.Hafen.— f-Merida, südlich vvm Manie. See, 11,00»L- — chTr-u.rillo(chiljo), 12,00»E-— Pao, 5000E- — Toeuyo, 10,000E-— Larquisimcto(kifi), 3000E-— Niragua, 3000L., die als schlechtes Gesindcl verrufensind.— S. Lclipc, 7000L-— Tarorica und Larora.

4) Venezuela, mit den Provinzen Caracas und Cara-b ob o — 6200 Q. M. 370,000 S. Hohes Gebirge in N. und O.Im S. beginnen schon die heerdenrcicben Ebenen des Orenoco, derin SO. die Gränze macht und den Apnrö, Arauca, Meta undviele andere Flüsse aufnimmt. In NW. ist der See Valencia,7§M. lang, mit reizenden Umgebungen.

Die Hauptstadt fiLarLoas 2700F. hoch am Fuße des 8000F. hohenSilla (silja) belegen, 3M- von der N-Küste entfernt, 5»,»ooE. Regel-mäßig gebauet mit breiten Straßen von vier kleinen Flüssen durchschnitten;die reizende Umgegend, die eine gesunde milde Lust hat, ist reich an Ka-nälen. Herrlicher Dom, der aber durch das Erdbeben 1826 sehr beschädigtist. Sitz eines Crzbischvfs, Universität. Erste Junta 19.April 181». Dersehr unsichere Hafen ist bei la Guaira (a—ira), 600»E-, wo eine höchstungesunde Luft ist und das Thermometer 9 Monate lang nicht unter 25°fällt. Ruinen seit dem Erdbeben 1812. Ausfuhr: Kakao, Taback, Indigo,

Rinds-