Buch 
Das Fabrikwesen in wissenschaftlicher, moralischer und commercieller Hinsicht / von D. A. Ure ; aus dem Englischen von A. Diezmann
Entstehung
JPEG-Download
 

Vorwort.

Unsere Zeit zeichnet sich vor jeder vorhergehenden durcheinen allgemeinen Unternehmungsgeist in Künsten und Manu-fakturen aus. Die Völker haben sich endlich überzeugt, daßder Krieg stets ein Verlierspiel ist, ihre Schwerdter und Flin-ten deshalb in Fabrikgeräthe verwandelt und bekämpfen einan-der nun in dem unblutigen, aber noch immer furchtbaren Hän-de l s streite. Sie senden nicht mehr Truppen aus, um auf fer-nen Feldern Schlachten zuschlagen, sondern Fabrikate, um dirihrer sonstigen Waffengegner vor sich herzutreiben und Besitz vonfremden Märkten zu nehmen. Die Mittel eines Nebenbuhlersin der Heimath dadurch zu schwächen, daß man auswärts seineWaaren heruntersetzt, ist das System der neuen Kriegskunst,und alle Sehnen und Nerven des Volks werden angespannt,um das Ziel derselben zu erreichen.

Großbritanien wird gewiß seine beneidete Ueberlegmheitbehaupten, die auf seinen Kohlen, seinem Eisen, seinem Capi-tale und seiner Wissenschaft beruht, wenn es nach dem Bacon-schen Grundsätze handelt:Kenntniß ist Macht" und fleißiggeistige und gewerbliche Aufklärung unter allen Ständen derproduktiven Bevölkerung verbreitet.

Der Verfasser, der ein Viertel Jahrhundert hindurch an eineröffentlichen Anstalt Praktikern sowohl als jungen Leuten dieAnwendung der mechanischen und chemischen Wissenschaft auf