Das Fabrikwesen in commcrcieller Hinsicht. 383
Von 1823 bis 1828 bemerkte man eine Vermehrung derrohen und gesponnenen Seide im Betrage von 90 Proc. Unterdem Beschränkungssysteme waren die Weber von Spitalsields altedrei Jahre einer Unglückszeit ausgesetzt. Im Jahre 1817 brachteman durch Subscription 40,900 Pf. Stert, für sie zusammen und40,000 Personen sollten Noth leiden. Die absurde Parliaments-acte, welche die Löhne bestimmte, hatte das Capital von Spital-sields verscheucht. Würde eine solche Acte über das ganze Kö-nigreich ausgedehnt, so trieb sie gewiß jeden Fabrikanten ausdemselben.
Wenn es möglich wäre, sagte ein großer Meister der Han-delsökonomie, die Quantität der Arbeit zu berechnen, die dadurchverschwendet und positiv weggeworfen wird, daß Provinzen undLander Waaren producicen wollen, für welche sie nicht geeignetsind, so würde sich der Geist der Menschen mit Abscheu von demSchutzsysteme abwenden, an das sich die Weber von Spitalsieldsso hartnäckig anklammern und das von ihren Anhängern im Par-lamente so sehr gepriesen wird').
Die Existenz eines gewinnreichen ausländischen Handels ineinem Artikel vertragt sich durchaus nicht mit der Existenz einesschützenden Systems für denselben. Der Schutz schließt die Noth-wendigkeit eines Preises über den Durchschnittspreis auf dem Welt-märkte in sich; denn wäre es anders, so würde der Schutz wedernöthig seyn, noch gesucht werden können. Elf Vierzehntheile desfranzösischen Seidengeschafts sind für die Ausfuhr, so daß nur dreiVierzehntheile für den Gebrauch im Lande bleiben und deshalbder Industrie eine bedeutende Belohnung geben. Nach dem Schutz-systeme hätte England seine Seidenmanufactur auf den Verbrauchim Lande beschranken müssen und könnte sich nicht mit Frankreichund der Schweiz in die Kundschaft der Welt theilen.
Es kann keinen Handel mit Ausländern geben, wenn dieje-
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