Das Fabrikwese» in commercieller Hinsicht. 387
hat und wie viel Landbau-/ Handels- und Manufacturwohlstandentweder vernichtet oder an den natürlichen Fortschritten gehemmtlvorden ist, ergiebt sich deutlich aus der Geschichte Frankreichs wäh-rend des anderthalben Jahrhunderts, das seit jener Zeit verflos-sen ist. Die ungeheuern Hilfsmittel dieses Landes und die thä-tige Intelligenz des Volkes wurden durch den bösen Geist ihresrZranä monsrgue«: gefesselt, ohne daß sie ihren cataleptischenZustand merkten. Ein competenter Richter hat behauptet, daßalle Prämien, welche Abenteurer veranlaßt haben, sich in weitaussehende Speculationen einzulassen, so wie die übermäßigenAbgaben von ausländischen Artikeln, die wohlfeiler sind als ihreLleblingsproducte, dem Nationalreichthume Opfer gekostet haben,welche kaum ersetzt werden können. Das französische System istein vergeblicher Versuch, das Capital, unabhängig von der Nei-gung und der Fähigkeit des Volks, in neue Richtungen zu zwängen. *)Die hohen Preise, welche durch das Schutzsystem geschaffenwerden, vertragen sich durchaus nicht mit einem ausgedehntenausländischen Handel, denn ob sie schon durch den Einfluß derRegierung von ihren Angehörigen erzwungen werden können, solassen sie sich doch nicht von fremden unabhängigen Nationen er-halten, Ein Schutzsystem entsagt nothwendiger Weise den Märk-ten der Welt für den heimathlichen Markt oder muß, wenn esAbsatz nach dem Auslande sucht, den Käufer durch Prämien,unter dem Namen von Drawbacks auf die Ausfuhr, locken. DerHandel Frankreichs, der sich 1787 bei weniger als 25 Milk.Einwohnern auf 32 Mill. Pf. Sterling belief, betrug 1833 beieiner Bevölkerung von 25 Mill. Seelen nur 25 ^ Mill., trotzder ungeheueren Vermehrung der Bevölkerung in den civilisicten Thei-len der Welt und der Ländcrausdehnung, welche den Handels-unternehmungen durch politische Ereignisse geöffnet wurde.
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