Band 
[Dritter Band.]
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jr>. lvartmann.

Die Forderung des llbergangs zum mechanischen Betrieb für gewisseStapelartikel trat in den Fünszigcrjahrcn auch an die Seidenwebereiberan. Es wnrde ihr aber nur sehr zögernd entsprachen. Ebenso begegnetedie van der Zeit nnd der Made gebieterisch verlangte Aufnahme neuerArtikel bei den zürcherischen Seidenindustriellen anfänglich großer Zurück-haltung. Es begann sich in den Sechzigerjahren eine genösse Stagnation

geltend zu machen,die bei den Einsich-tigen ernste Besorg-nisse für die gedeihlicheweitere Entwicklungder Seidenwebereihervorrief. Erst gegenEnde der Siebziger-jahre ist die dringendherbeigewünschte nndals absolute Notwen-digkeit anerkanntegrößere Vielseitigkeitin die Produktion derZürcher Seidenindn-strie gekommen -1881gründete sie ihre eigeneWebschule in WiP-kingen.

Der beste Beweis,daß sie seitdem wiederihre volle Lebenskraftgewonnen hat und sich der gefährlichen auswärtigen Konkurrenz der deutschen Rhcinlande, Frankreichs , Englands nnd der Bereinigten Staaten ge-wachsen zeigt, liegt in dem neuerlichen, starken Anschwellen ihrer Aus-suhrzissern, trotz der Hemmnisse, die auch ihr durch die Zollerhöhnngenringsum in den Weg gelegt werden. Nur die Ausfuhr von Florettseidescheint bisher durch diese Erhöhungen bleibende Einbuße erlitten zu haben.

Abgesehen von dem bedeutenden Zwischenhandel in Rohseide weistdie Ausfuhr von Erzeugnissen der Seidenindnstrie einen Wert von cirka170 Millionen aus, der hier allerdings, im Gegensatz zu der Stickerei,

Sciden-Hruidwcb stuhl.Webschule in Wipkingen .)