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F. Jordi).
ränmigen Häusern erbaut wurden sind- eine hohe Sterblichkeit von23 — 33o/r>g dagegen zeigt einerseits die enggebaute, übervölkerte Alt-stadt, anderseits einige seit Aufhebung der Gesundheitsbehörde 1846 inaller Regellosigkeit und Gesundheitswidrigkeit erstellte Außenquartiere ^eine mittlere Sterblichkeit von 20 — 22 °/oo ergiebt sich für die Ende des18. und Anfang des 19. Jahrhunderts längs der Rhone ziemlich hygieinischerstellten Quartiere. Einen noch viel ausgesprocheneren Einfluß als
auf die allgemeine Sterblichkeitzeigen diese verschiedenen Stadt-teile in Bezug auf die Sterb-lichkeit an Lungenschwindsucht.
Dr. Adolf Vogt, von 1877bis 1894 Professor der Hygieinein Bern , ein wissenschaftlich undpraktisch reger Vorkämpfer fürsociale Hygieine, wies in mehre-ren statistischen Arbeiten undsolchen seiner Schüler auf dieungünstigen socialen und hygiei-nischen Wohn- und Lebensver-hältnisse der arbeitenden Bevöl-kerung hin als das Wesentlichstein der Nrsachenlehre der Lungen-schwindsucht. Dr. Sondereggerneunt die Lungenschwindsucht eineeigentliche sociale Krankheit, zuderen Verhütung nicht wenigererforderlich sei als die ganze öffentliche und persönliche Gesundheitspflege.Diese Ansicht wird bewiesen durch die Erfolge der hygieinischen Be-handlung in den Sanatorien.
Im Jahre 1860 machte Dr. Spengler, Landschaftsarzt in Davos ,auf die vortrefflichen Eigenschaften seines Hochgebirgsthales mit dertrockenen, sonnigen, staubfreien Luft und Seltenheit von Schwindsuchtaufmerksam, und allmählich entwickelten sich Davos, dann auch St. Moritz ,Arosa , Leysin zu weltberühmten Hochgebirgs-Luftkurorten. Eine Sta-tistik von Dr. Spengler weist 32 ° a Heilungen und 14 0/0 Besserungzu Arbeitsfähigkeit auf. Anläßlich der Berner Gründungsfeier 1891