Band 
[Dritter Band.]
Seite
338
JPEG-Download
 

338

Th. Sccrctan.

der Ferienkolonien ist der Pfarrer Bion von Zürich . Diese Sonnen-nnd Luftbäder aber brachten die glücklichsten Erfolge hervor. Die gense-rische Wohlthätigkeit ging in ihrer Fürsorge so weit, ein Komitee für dieGewährung von Meerb ädern an rhachitische und skrofulöse Kinderaus armen Familien einzusetzen. Das Alter der zn einer Kur von sechsWochen nach Cettes, Cannes und Sestri-Levante lLignrien) entsendetenKnaben schwankt zwischen fünf bis sechzehn, das der Mädchen zwischen

fünf und achtzehnJahren. Weitmehrals man im allge-meinen glaubt, giebteS Kinder, die bei ihrerGeburt oder in ihrerersten LebenszeitKrankheiten erwar-ben, die eine besondereErziehung oder War-tung fordern. Dazuzählen vor allem dieTaubstummen, dieBlinden, die Schwach-sinnigen und Epilep-tiker. Auch nach dieserRichtung hin hat das19. Jahrhundert denRuhm erworben, die-sen Unglücklichen dienotwendige Pflege zu-gewiesen zu haben- die Schweiz besitzt gegenwärtig einnuddrcißig den ent-sprechenden Zwecken dienende Anstalten. Eines dieser Etablissemeute, das inZürich nämlich, nimmt sowohl Taubstumme wie Blinde auf,' zwei andere,Köniz und Lausanne , dienen nur der Erziehung Blinder. Das zuletztgenannte ward durch den Menschenfreund W. Haldimand begründet und1844 eröffnet- die Könizer Anstalt befand sich zuerst in Bern unddatiert von 1837. Fünfzehn Institute dienen allein dem Taubstummen-unterricht- Aargan besitzt deren drei- Basel , Bern , Frcibnrg, Genf ,Graubünden , Lnzern, St. Gallen , Tessin , Waadt , Wallis und Zürich

Ppirrcr Vion.