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[Dritter Band.]
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111. Bühler.

von 1872 bleibt denkwürdig, weil sich da alle Parteien für die Wieder-aufnahme der Bundesre Vision zusammenfanden. Landammann Merz,Dr. Kaiser voll Zug, Ruchonnet, Clausen, Welti, Drvz und AngustinKeller sprachen für die Verständigung. Schon am nächsten Fest, 1874,

in der reichgeschmück-ten Stadt St. Gal­ len , konnte der Siegder Revision gefeiertwerden.

Von da an thronteder Friede über deneidgenössischen Schüt-zenfesten, die politischeBedeutung trat vor-der technischen zurück.Schon am nächstenFeste in Lausanne ,1876, dem dieWaadt-läuder Geistlichkeitals ersten Preis einePrachtbibel gestiftethatte, wurde die Not-wendigkeit der Re-formen im schweize-rischen Schützenwesenkräftig hervorgeho-ben. Es geschah nichtumsonst- nachdem dasdarauffolgende Festin Basel es mit einemneuen System des

Knnstschießens versucht hatte, richtete Freiburg 1881 das erste eidge-nössische Sektionswett schießen ein. Das Fest in Lugano 1883 be-wegte sich in den nämlichen Bahnen - Bern kehrte aber 1885 zum Karton-oder Glücksystem zurück. Das Fest in Genf 1887 führte das Revolver-schießen ein, das sich auch in Frauenfeld und Glarus bewährte und amletzten Fest in Neuenburg 25 Scheiben zählte. Winterthur stellte 1895

DerSchützenkönig" in Basel , 1§44-