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eit längerer Zeit schon wird das Wart „Alpinismus " häufig ge-braucht. Mau erfand diesen Ausdruck, wie man immer neueWorte formt, wenn die Notwendigkeit dazu vorliegt. Im vorliegendenFalle ward das „Objekt" durch die Sitte hervorgebracht, und das Wortgewann sein Bürgerrecht nicht nur in unserem Lande, sondern überallim Alpengebiete, ja selbst dort, wo es nicht einmal höhere Gebirge giebt.Trotzdem ist es keineswegs leicht, die ganze Bedeutung dessen zu um-schreiben, was sich unter dem Ausdruck Alpinismus zusammenfassenläßt. Der Alpinismus muß vor allem als eine völlig moderne Er-scheinung gelten, die bei immer noch andauernder Entwickelung einegroße Rolle in unserm nationalen Leben spielt. Den bisher gewonnenenUmfang möchten wir nun hier durch einen Abriß seiner Geschichte unddurch einen Versuch, seine Grundsätze zu erläutern, in flüchtigen Zügenfeststellen. Dabei sei zunächst bemerkt, daß der Alpinismus ebensogutals Geschmacksache, wie als Neigung, Leidenschaft, Sport, Mode, ja selbst
r Wir reproduzieren im Beginn dieses Kapitels eine Anzahl von Stichen undGemälden, welche nach unsern: Dafürhalten als Marksteine dienen können, um zuzeigen, wie sich die alpine Malerei seit der zweiten Hälfte deS 18. Jahrhunderts bisauf unsere Tage entwickelt hat. Bergt, auch im Artikel Pon Philippe Godet, Band II,Seiten 447, 454, 456 und 458, die Landschaftsbilder von de la Rive, Maximilian deMeuron, F. Diday und A. Calame.