Band 
[Dritter Band.]
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Jer Alpinismus.

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Freuden. Mac; das auch unvollständig sein, so erfüllt sie doch die Be-trachtung des Gebirges mit reiner Lust.

Obwohl das Gebirge unserem Schrifttums die beste Kraft gab, sohat es doch mau wird das gestehen müssen unseren Malernweniger glücklich gedient. Immerhin treten uns auch auf diesem Gebieteseit dem ersten Erwachen desalpinen Sinnes" bedeutende Erscheinungenentgegen. * Aber vergessen darf dabei nicht werden, daß die erstenKünstler, die an die Darstellung alpiner Landschaften gingen, wie Boenit,Huber, Pierre-Louis de la Rive und Salomon Geßuer, ihre Kunst stück-weise selbst schaffen mußten, weil sie die Erfahrungen anderer Land-schafter nün nicht mehr verwenden konnten. Und trotz aller im Laufeder Jahre gemachten Anstrengungen und Fortschritte bestehen dieseSchwierigkeiten immer noch. Unternimmt es der Künstler und dasist notwendigerweise zunächst seine Idee den Panvramencharakter derAlpenansichten wiederzugeben, so findet er sich regelmäßig vor einerLandschaft, die sein Auge nicht umfassen kann, deren Massive all seinperspektivisches Sehen zu Grunde richten und deren Einzelheiten leichteine unverhältnismäßige Bedeutung annehmen, indes falsche Bilder vor-kommen, die man nicht zu übertragen vermag. Diese Beobachtung istkeinem entgangen, der über alpine Malerei nachdachte, und jeder, derin einem Museum vor den Bildern unserer besten Künstler stehen bleibt,kann sich von der Thatsache überzeugen. Da haben wir beispielsweisedie von der Sohle her aufgenommene Ansicht eines Thales, bei dem dieSeitenwände viel zu scharf hervortreten. Hier wieder stoßen wir aufeine Figur, die unsere gesamte Aufmerksamkeit auf sich zieht, ohne daßman sich erklären kann, warum ihr der Maler diese übermäßige Be-deutung innerhalb des Ganzen gab. Dort endlich finden wir eine Aus-sicht, die aber nicht von einem Gipfel, sondern von einem Ballon ausausgenommen wurde. Die Landschaft schildert der Künstler jedenfallsnicht. Er giebt nur einen unbestimmten und verworrenen Eindruckwieder, der sich im Gewirr von Linien und Farben verliert und nichtim geringsten dem gleicht, was er wirklich sah. Wenn er Figuren auf

^ Zu vergleichen E. Rambert: «^Isxanärs Onlains, sn vis st son osnvrs».8". Paris , Fischbacher, 1884. Hierin besonders das III. Kapitel: «Ooup cl'osil rs-trospsetik sur I'ssolo »'vnsvoiss st Is pavsaAS nlpsstrs».