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Zweiter Band.
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Sutfcrfteberet. Rübenzucker. Zerreiben der Rüben.

Fig. 31.

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am entgegengesetzten Endeangekommen, werden die Rü-ben durch eine schraubenför-mig gebogene Art Schaufeli erfaßt, gehoben und aufden geneigten Lattenrost ,d dherausgeworfen; g g sindSpritzbretter. Man steht,daß die Maschine sich ihrerWirkungsweise zufolge nurmit mäßiger Geschwindigkeitbewegen darf.

b. Das Zerreiben.

Aus Gründen, welchebereits bei der Stärkege-winnung erörtert worden,'st es nothwendig, um das Auspressen gehörig wirksam zu machen, zuvor dieWellen, welche den Zuckersaft enthalten, so vollständig wie möglich zu öffnen.Dies geschieht durch Zerreißen, indem man die Rübenmasse durch Zerreiben in^rei umwandelt. Das bloße Zerschneiden in Würfel oder Scheiben ist durchausdie Pressung unzureichend. Gute, gesunde Rüben können nach dem Wa-sthen ohne weiteres verarbeitet werden; hat man dagegen mit einem durch An-aßen oder langes Aufbewahren beschädigten Vorrath zu thun, so ist es uner-^ßlich, die fauligen und morschen Stellen vorher auszuschneiden, weil sie einenWordenen Saft enthalten, der den gesunden Saft mit reißender Geschwin-°'8keit ebenfalls der Verderbniß entgegenführt.

Die Nothwendigkeit,

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Fig. 32.

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die Rüben wegen der großen Neigung des Saftesoder Breies zur Verderbniß,rasch zu verarbeiten, führtschon, abgesehen von derErsparniß an der kostspielige-ren Handarbeit, auf die An-wendung von Maschinen zumZerreiben. Gegenwärtig ist diesehr zweckmäßige und wirk-same Reibemaschine vonThierry, Fig.' 32, fastausschließlich im Gebrauch.Sie besteht aus einer Hohl-walze oder Trommel, derenOberflache dicht mit Zahnenbesetzt, gleichsam in großem

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