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Zweiter Band.
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Gärberei. Rothgärberei. Die Lohmühle».

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und so auszuweichen. Ist die Maschine im Gang, so giebt man die Lohrindeauf der mit Rändern h versehenen, geneigten Platte a auf und schiebt sie gegendie Zubringewalzen AA' vor; diese erfassen sie mittelst ihrer Cannelirung undführen sie dem Schneideapparat entgegen, der nach dem Princip einer ScheereU>irkt, denn die Klingen BB gehen hart vor der verstahlten Kante der festenUnterlage b vorüber, so daß alle dazwischen gebrachten Rindenstücke sofort ent-zwei geschnitten werden und zwar in einer Lange, welche von dem Verhalt-uiß der Umdrehungsgeschwindigkeit der Walzen und der Klingen abhängt.Die ersteren führen in der Minute 17 Meter Rinde den -Klingen zu und dadiese in derselben Zeit 130 Umdrehungen macht, so wird die Rinde in 0,033 Me-Ur (etwa 1 Zoll) lange Stücke zerschnitten. Die Maschine liesert 15 Centner zer-schnittene Rinde in der Stunde, welche sofort nach der eigentlichen Lohmühle,§ig- 141, gebracht wird.

Diese nach dem Princip der gewöhnlichen Kaffeemühlen construirte Vor-

Fig. 141.

Fig. 142.

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richtung ist 1797 von I.Weld on bekannt gemachtworden. Der gußeiserne Man-tel BL ist mit seinem um-gebogenen Rand an die amGestell VV angegossenen La-schen aa festgeschraubt. Derhohle, gußeiserne Kolben Adreht sich mit seiner Achse Doben in der Pfanne d, mitdem unteren spitzen Ende indem Lager C; dieses Lagerist so aus -dem Stege F befe-

! 9t ' daß seine Stellung und folglich auch die

ie des Kolbens A mittelst der Stell-

ende « m seitlicher, Mittelst der Stellschraube ß in senkrechter Richtung lustirt^en kann. Die concave innere Flache des Mantels B, sonne b« convepe desf otbe «S A sind mit messeractigen, gegen die Drehungsaxe schiefliegenden Gra-7 "der Riffeln versehen, welche im untern Theil zahlreicher und ferner ,mTheil stärker sind und weiter von einander abstehen. Ihre gegenseitige> und Wirkung erhellt aus Fig- 142. Die in die obere Halste des Mantels^..Aufgegebene, zwischen den Riffeln zerriebene Rinde fallt m em untergestelltes,et) ' worin sich das Gröbere vom Feineren scheidet. Weldon's Lohmühle