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Abhandlung von der theoretischen und practischen Geometrie zum Gebrauche der Künstler / aus dem Franz. des Herrn Sebastian Le Clercs übersetzt
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8 Abhandlung von der Geometrie.

welchen aber nur die einander gegenüberſtehen-den Winkel gleich ſind. Zween Winkel aber ſindſpitzig, die andern zween ſtumpfe Winkel.

(ig. 20.)

Von der Diagonallinie.

30, Eine gerade Linie A C, welche von einemWinkel in den andern gezogen wird, der ihm ent-

19. 20.)

gegen geſetzt iſt, heißt die Diagonallinſe.(Jig.

Vom ungeſchickten regulaͤren Vierecke.

31. Das ungeſchiekte regulaͤre Viereck(trape-rium regulare) hat zwo gleiche und zwo ungleicheSeiten, die aber parallel ſnd.(Fig. 21.) Dasirregulaͤre aber hat vier ungleiche Seiten.

(Fig. 22.)Von der Grundlinie.

32. Die Grundlinie(Baſſis) iſt eigentlich die

Seite auf welcher die Figur liegt; wie die Sei-te BC iſt.(Fig. 21.)

4 Vom Zirkel.

33. Der Zirkel iſt eine Flaͤche, welche von einer

ö

einzigen Linie beſchrieben wird, die man den

Umkrais(circumterentiam, peripheriam) nennet,und welche uͤberall gleich weit von dem Mit-telpunkte(centro) entfernet iſt.(Fig. 23.)

Unter dem Zirkel verſtehet man nach dem gemeinenGebrauche offt nur den Umkrais oder die Peripherie.

Vom