L. Hauptſtuͤck. Definitionen 13
zogen wird, Supplemente oder Complemente.Vom Winkelmaaße.
53. Das Winkelmaaß(gnomor) iſt die Diffe-renz zwiſchen zweyen laͤnglichten Vierecken(reck-angubs) oder beſſer es iſt ein laͤnglichtes Viereckeuͤber dem andern, welche beyde einen Winkelgemein, und eine Diagonallinie miteinander ha-
en.(Fig. 36.)Exempel: Die beyden Trapezoiden II, F. zu-
ſammen genommen, machen das Winkelmaaßaus.
Von den gemeinſchaͤfftlichen Theilen.
54. Ein Theil iſt gemeinſchaͤfftlich, wenn er
zu verſchiedenen Groͤſſen gehoͤrt.
3. E. Man ſagt, der Winkel A BC, welcher zumlaͤnglichten Vierecke DE(Fig. 36.) gehoͤrt, ſeygemeinſchaͤfftlich, weil er auch zum laͤnglichtenVierecke A C gehoͤrt, ingleichen daß der TriangelGH(Fig. 37.) den beyden Dreyecken 611, GIF.gemein ſey, weil er ſo wohl ein Theil von demeinen als von dem andern iſt. Der Triangel Glkann auch gemeinſchaͤfftlich genennt werden, weiler mit dem Triangel 6 H L ſo wohl als mit demTriangel HI F vereinigt iſt.
Von der Groͤße einer Groͤße.55. Eine Große iſt klein oder groß nach derVergleichung, die man mit ihr und einer an-ern von ihrer Act macht.Von