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Abhandlung von der theoretischen und practischen Geometrie zum Gebrauche der Künstler / aus dem Franz. des Herrn Sebastian Le Clercs übersetzt
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0 17Cap. VII.

Vom Toiſiren.

Dieſe Art iſt unter den franzöſſſchen Inge-nieurs und Architecten gebraͤuchlich, ſie extrahi-ren auch radicem quadratam und Cubicem austoiſen, das iſt aus ſchuhigen Klaftern oder Ru-then aus Schuhen à 12 Zoll, den Zoll a 12 Li-nien, die Linie à 12 Punkte oder Theilen; ei-nige à 10. Da der Schuh als Langmas oderCurantmas à 1440 Theile oder. ange-nommen wird. Sie theilen die Quadratrutheoder die Loiſe nur in 6 Theile(an ſtatt Fig. 1.in 36) und da hat jede Flaͤche Schuh zurbalin und 1 Toile oder 6 Schuh hoch, und hatdas Quadrat Klaffter nur s ſolche Schuh, einelede aber haͤlt 61 Schuh. Und das iſt ebendieſes, wann es heißt i

1 Schuh auf der Ruthe hinlaufend.

2 Schuhe auf der Ruthe haͤlt 12. quadr. Sch.

3 Schuh. 5 18.

4. 7 1 8 24.

7 5 4. 30.

6.36. oder 10Kl.

Pag. 181. Zwiſchen den Linien. 4 und ß. ſetzet

vom Feldmaas.

3 Toiſes wird fuͤr eine Perche gerechnet.

30 Toiſes oder 10 Perches, als eine Seitevom Quagrat haͤlt einen Arpent oder Morgen,folglich haͤlt Morgen roo Perchesquarréè oderSoo quadrat Toiſes, oder 32400 quadrat Schuh.

Uebrigens iſt es eine muͤhſame und ſchwehreRechnung, und mus* gelernt 715

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