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Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / Leopold Gmelin
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U c 1) c r i o «1 s a u r c s Natron.

107

Nnliiptei-smirc dreifach-iodsimres Natron in wasserfreiem Zu-stande. Penny. Liefert, in gleichviel Vitriolöl und Wasseriicifs «clöst, beim Verdunsten Krystalle, welche, auf Flicfs-nanier gebracht, nahe heim Trocknen auf einmal flüssig undzane werden. Lumm.

Es bildet mit 3 verschiedenen Mengen von WasserKrystalle.

« 'Ziccifach-ycxcässcHcs. Heim Verdunsten der wäss-rigen Lösung an mäfsig warmer Luft, Ram.mei.siieiu; : heimErkälten einer heifsen concentrirten Lösung, Penny. ZuB üscheln vereinigte feine, seidenglänzende Nadeln, welchesich unter der Flüssigkeit, wenn die Temperatur unter +5°sinkt, in die Krystalle y verwandeln. Bei 150° verlierensie alles Wasser. Ram.mei.sbkhg , Penny.

(1. Sechsfach -gewassertes. Schiefst beim Erkalteneiner verdünnteren Lösung in langen Tseitigen Säulen an.Penny (Ahh. Pharm. 37, 203).

y. Yjchnfach-ye,was.%crles. Reim freiwilligen Verdun-sten unter + 5°. Wasserhelle Sseitige Säulen, mit 6Flächen zugespit/A, welche an der Luft unter Verlust vonS At. Wasser rasch zu Salz « verwittern; erfolgt diesesmöglichst langsam, so verwandeln sich die Krystalle in einAggregat von Nadeln des Salzes a. Ram.mei.sbeiu; c Popj.44^ 548).

Das Salz löst sich bei 14,5° in 13,8 Wasser, nichtin Weingeist. Gay-Lcssac.

Bammei.s-

Wassrrlrci. Zweifach-Gewässert. iikrg.

KaO 31,14 15,83 NaO 31,54 14,50 14,41

JO* 1liß 84,18 JO* 100 77,14 77,12

2110 18_8,30 8,47

NaO,JO* 197,2 100,00

+ 2Aq 215,2

100,00

100,00

Rammki.s-

Sechsfach

-gewässert.

Zehnfach-gewässert.

RKSIO.

NaO,JO s

197,2 78,5

NaO,JO 5 197,2

«8,08

«8,2

8 HO

54 21,5

10HO 90

31,34

31,8

+ OAq

251,2 100,0

+ 10Aq 287,2

100,00

100,0

1). Zicei/ach-iorfsaures Natron. Fügt man zu wäss-rigem Dreifach - Chloriod zuerst einfach-iodsaures Natron,dann Weingeist, so fällt zweifach-iodsaures Natron nieder.Aber dieses, in Wasser gelöst und verdunstet, liefert Kry-stalle von einfach-saurem Salz und eine saure Mutterlauge.Seiuii.I.AS (AllII. Chim. P/ij/s. 45, 59). Auch beim Abdampfen des ein-fach-sauren Salzes mit überschüssiger lodsfiure schiefst zuerst cinfach-snurcs Salz, an, dann lodsaure. Kavmki.siskih;. |> IiNXY erhielt zweifach-und dreifach-saures Salz, durch Behandeln des einfach-sauren mit Salpe-tersäure, s. o.

F. Ueberiodsaures Natron. a. Halb. 1. Man ver-fährt wie bei der Darstellung des iodsauren Natrons nachLiebig (ii, ioo), nur dass man einen Ueberschuss von koh-