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Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / Leopold Gmelin
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109
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C h I 0 r m n t r i ii m.

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hesliindi°'- Miiscmkuucii. lösen sicii leicht in Wasser

umlweTn-ieist. ü. Hknhy.

Trocken. Gewässert. Mitscmriii.ich

N .. 23,2 22,83 NiiBr 101,6 73,84 73, «3

78,4 77,17 4110 3i! 26,16 26,37

-SäHIr 101,6 100,00 NaBr + 4Aq 137,6 100,00 100,00

1{. Gewä 'xsert.es Mehrfach - Bromnatrium oder hr/dro-bromiges Natron. Verhalt sieli wie die Kalium-Verbin-dung. Bai.ard.

Unterbromiysaures Xatrnn ? Natronlauge erhält durch wenigllrom bleichende Kraft, welche mit mehr Itrnin zunimmt, aber bei Ueber-schu.ss desselben aufliört, wegen Bildung von bromsuurem Natron, wel-ches sich, wenn die I.ösung concentrirter ist, ausscheidet. Diu Ver-hältnisse, auch mit kohleusaureni Natron, sind den beim Kalt ange-führten (II, 34) ganz ähnlich. Bai.ahd.

1). Brommures Natron. Wie das bromsaurc Kali zubereiten. Schiefst aus der wässrigen Lösung über +4°in wasserfreien kleinen glänzenden Krystallen an, mit denendes bromsauren lvalis, Lüwig, und mit denen des chlor-sauren Natrons, jVliTsciiEKLicu, übereinkommend. Tetraedermit den Flächen des Gegentetraeders, Würfels und Ithom-boidaldodekaeders. IIammki.suk.iu; (Pogy. 5a, 85). Die Ivry-stalle schmelzen in der Hitze, und verwandeln sich unterVerlust von Sauerstoffgas in Bromnatrium. Sie verinifTenauf glühenden Kohlen, und durch den Schlag mit mehrerenbrennbaren Körpern. Löwiu.

Berechnung.

NaO 31,2 20,80

HrO s 118,4 79,14

NaO,BrO* 149,0 100,00

Filter +4° krystallisirt das Salz aus seiner Lösung inVerbindung mit Wasser in langen 4seitigen Nadeln, die ander Luft unter Beibehaltung ihrer Form verwittern. LöwigOIjiii. Pharm. 33, 6). 1 Th. wasserfreies Salz löst sich bei1«> U in 2,7 Th. Wasser. IIammei.sbkug.

Natriuin und Chlor.

A. Chlor-i\ afrium. Kochsalz, , Steinsalz , Seeaals. Findetsich in den Salz flitzen und in einigen Sandwiisten; über das verkuisterudeSteinsalz von Wiclizka, bei dessen Auflösen in Wasser sich brennbaresGas entwickelt: Dumas ( An». Chim. Phys. 43 31 (j . a c i, Schic 50,

486) , II. Hosk ( 1nyi/. 4s , 333). vgl. (I, 4<)7).

Das Natrium verbrennt bei gewöhnlicher Temperatur inChlorgas mit lebhaftem rothen Funkensprühen zu Chlor-natrium. II. Davy. Gegen das salzsaure Gas verhalten sichdas Natrium und das Natron, wie das Kalium und Kali.

, , I.erhalten: 1. Durch mechanische Förderung aus

den Salzllozen. 2. Durch Aullösen des unreineren Stein-