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Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / Leopold Gmelin
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111
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I 1 1

Zersetzt sich i» her wässrigen Lösung durch doppelte Affi-nität mit salpetersaurcm Ammoniak. Karsten.

I ierf'xch - f/ewdssevfes Chlornafrium oder dreifach-aeirdfixer/cx sahxuitres Xafrou. Krystallisirt aus der ge-sättigten Lösung des Kochsalzes in Wasser bei 10°.LoWTTZ (Crell Ami. 17Ü3, 1, 314), FUC'IIS {liastn. Arch. 7, 407).Sch»' 1 bei5° entstellen die Krystalle. Nölle (_Ami. Vluirm. 3, 93).

Grofsc wasserlielle Säulen, ganz von der Form und denWinkeln des gewässerten Hydriodnatrons (ti, 104 ). Mit-scherlich ( Puyy. 17, 385).' Nach llANKKl. ( Pt:HU. 53, 033) kommtauch die m-Kläcke vor, während die i-Klächc feliit; and a : in ist =

iti°; h : m = 133°; a : a r= ins 1 /, 0 . l>ie Krystalle verwitternan der Luft unter 0° f schon nahe über -*10°, Mitscheii-i.icii ) 5 über 0° zerfliefsen sie und lassen ein aus kleinenWürfeln bestehendes Pulver. Fuchs. Sie werden bei derleisesten Berührung mit der Hand undurchsichtig und be-halten jetzt auch über 0° ihre äufsere Gestalt, während ihrInneres aus sehr kleinen Würfeln zusammengesetzt ist. Marx

(.Silur. 49, 101).

Berechnung'. Mitscherlich. Fuchs. Lowitz.

XaCl 58,0 Gl,94 59,89 54,3 53

4110 30 38,00 40, tl 45,8 48

NaCl,4Aq 94,0 100,00 100,00 100,0 100

Ks hält schwer, alle Mutterlauge aus den Kristallen zu entfernen. Mit-scherlich.

I.ässt man verdünnte Kochsalzlösung hei -f- 15° auf einer Glas-platte verdunsten, so beobachtet man mittelst des Mikroskops, dasssieh zuerst grofse platte ßseilige Tafeln des gewässerten Kochsalzes er-zeugen, in welchen sich bei weiterni Atistrockncu kleine Würfel bilden,welche wachsen und allmülfg snmintliche Substanz der Tafeln in sichaufnehmen; bisweilen erfolgt diese Umgestaltung plötzlich. Euhkxiikhg(Vuyy., 340), K uankknhkim ( lvyy. 37, 038).

11 V/.v.srtt/c.v Chlornalrium. 1 Th. reines Kochsalzbraucht bei jeder Temperatur zwischen 0 und 100° 2,7 Th.W asser ( At.} zur Lösung. Frcus. ist das Kochsalz mitChlorcalcium oder Chlormagnium verunreinigt, so wirtl aus der in derSiedhitze gesättigten Lösung beim Erkalten ein Tlieil des Kochsalzesniedergeschlagen; schon die in der Kälte gesättigte Lösung dieser Chlor-?nietalle fällt aus der kalt gesättigten Lösung des reinen Kochsalzes einenTlieil desselben. Fuchs. 1 Th. Kochsalz löst sich bei 14° in 3 , 78 ,bei 00° in 3,7 und bei 109,7° in 3,48 Th. Wasser. Gav-Lussac. PasKochsalz löst sich in 3,59 Th. kaltem, in 3,77 heifsem Wasser. Bkkg-, sian. Völlig reines Kochsalz löst sich in 3,77 Th. Wasser von -f- t °,in 3,50 Th. kochendem; allerdings setzt letztere Lösung hlofs beim Er-kalten in offenen Gcfäfseu, nicht in verschlossenen Kochsalz ab; fremdeSalze vermehren die Löslichkeit bedeutend. Ungeh (./. pr. Clirrn. 8,285). 1 Th. Kochsalz löst sich bei 35° in 2,8 Th. Wasser. Korr.I Th. Kochsalz löst sich hei 18,75° in 3,738 Th. Wasser zu einer Flüs-sigkeit von 1,8040 spec. Gew. Karstkx, Pas spec Gew. der bei 8°gesättigten Lösung ist = 1,305. anthox. - | n starker Kälte ge-friert aus der Lösung siifses Eis. Navieii (Creu ehern. J. t,313). Concenlrirle Salzsäure fällt aus der gesättigten-