Ti c f s ch wcf el s a urcr Baryt.
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eher Wasser «las 8chwefelbaryum mit Zurücklassung von3,8 schwefelsaurem Baryt aullöst. Vauöuklin (An». Chim. Phy.t.0, 10). : 8 — L78 = 70,0 : 40,4 ; also kommt hier 1 At. Baryt
auf aVj Schwefel , oder 4 At. Baryt auf 10 Schwefel. 4UaO 10S =
3 Bas 1 + ßao, so 3 1 . — Erhitzt man das befeuchtete Breil'ach-Schwefelbaryum, oder leitet über die glühende VerbindungWasserdampf, so erhalt man llydrothiongas | und schwefel-sauren Baryt? ]. Gay-LussAC (Ami. Chim. Phys. 40, 304).
I). Geicässerlex Fünffach-Schwe/eibaryttm oder hy-drothioniger Bargt. — Durch Kochen von wässrigem Schwe-felbaryum (oder ilydrothion-Sehwefelbaryum, welches dabeiHydrothion entwickelt, II. Rose) mit Schwefel. Auch durchKochen von Barytwasser mit Schwefel, nur dass sich hierbeizugleich unterschwelligsaurer Baryt erzeugt. Beuzei.ius. —Gelbe, bittere, alkalische, ätzende Flüssigkeit, die beimVerdunsten im Vacuum eine blassgelbe, nicht krvstallischeMasse lässt, und die sich an der Luft unter Absatz vonSchwefel und Bildung von uuterschwelligsaurem Baryt zer-setzt.
E. Unterschicefligsaurer Baryt. ■ — Krystallisirt allmüligaus der, der Luft ausgesetzten, Auflösung des Schwefel-baryums in Nadeln; wenig in Wasser löslich. Die Kry-stalle, in einer Retorte erhitzt, entwickeln Wasser, Hydro-thion und Schwefel und lassen ein Gemenge von Schwefel-baryum und schwefelsaurem Baryt. 11 . Bose ( Poyy. 2 1, 437).Sie verlieren im Vacuum über Vitriolöl bei 100° sehr we-nig, bei 170° 0,14 Procent Wasser; der Rückstand, ineiner Retorte allmalig bis zum Rotbglühen erhitzt, gibt nochein wenig Wasser, nebst etwas Schwefel ( aber weder lly-drothion, noch schweflige Säure) und sintert zu einer gelb-weifsen Masse zusammen, welche aus schwefelsaurem Baryt,schwefligsaurein Baryt und Schwefelbaryum besteht. Ra.m-MEI.SBEIIG ( Poyy. 50, 300).
Krystallisirt. n. Bosk.
BaO 7(5,0 .57,3.5 57,34
SM)’ 48 3.5,93 3(5,03
HO 3 <h 7 4 «,73
BaOjS’O’ + Aq 133,0 100,00 100,00 '
F. Tießclmefelsaurer Baryt. BaO,S 4 O s . — I nter-sehwefligsaurer Baryt, in Wasser vertheilt, löst sich beiZusatz von lod anfangs auf, bis die Menge des sich erzeu-genden tiefschwefelsauren Baryts in dem Maafse zunimmt,dass er sich in Flocken ausscheidet, und zuletzt die Flüs-sigkeit verdickt. Starker Weingeist entzieht dem dickenBrei das lodbaryum liehst dem überschüssi°rn lod. Der alsPulver bleibende tiefschwefelsaure Baryt liefert beim freiwil-ligen Verdunsten seiner wässrigen Lifsun»- oder bei Zusatzvon YYcin^eist zu derselben ? schöne^ wüsserluiltende Ivry-