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Leichte Metalle und spröde unedle schwere Metalle / Leopold Gmelin
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166
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S 1 mi ii t i ii in.

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Darstellung. Wie die des Baryums nach 1) und 2).

Der Teig, in welchen bei der Weise I) das Quecksilber gebracht wird,besteht aus angefeuchtetoin Strontiunhydrat oder salzsaurem Strontian.

H. Davv. IIaiik verführt wie beim ilaryum. Ci.akke.n Weise mitdem Knallgasgebläse: (.Silur. 18, 24!» und (Ulli, (j2, 3(18).

Eigenschaften. Wem Baryum an Fai'he ähnlich ; wenigglänzend; in Vitriolöl niedersinkend: ductil; schwieriger,als Baryum, schmelzend. H. Davy. Silberweifs. Ci.arke.

Verbindungen des Strontiums.

Strontium und S a 11 c r s t 0 f f.

A. 8tronlutn. SrO.

Slrontiumoxyd , Strontion, Strontit, Strontianerde , Strontium.

itiidmuj. Strontium oxydirt siel» schnell (langsam,Cdaiike') an der Luft, indem es sich in Strontian j hydrat? jverwandelt; an der Luft erhitzt, verbrennt es zu Strontian;in Wasser geworfen, bildet es unter Entwicklung von Was-serstolfgas Strontiamvasscr. II. Davy.

Darstellung. Nach den beim Baryt angegebenen Weisen.Nach Smith auch durch stärkeres Glühen des Hydrats.

Eigenschaften. Grauweifse, [loro.sc Masse, von 3,0 bis 4,0I?. Davy, von 3,9321 Karsten, spec. Gewicht. Nicht inder Hitze schmelzend; nicht verllüchtigbar. Schmeckt alka-lisch, wirkt alkalisch auf die Pllanzenlarben ; wirkt wenigerätzend, als Kali, Natron und Baryt.

Berechnung. Stkomkveu. II. Davv. Hkbzki.il's.

Sr 44 84, 6 84, ß7 80 84,55

0 8 15,4 15,33 14 15,45 -

SrO 52 100,0 100,00 100 100,00

SrO = 547,29 + 100 = 047,29. Bkk7.ki.ivr.

Zersetzungen. Durch Elektricität, und durch den brennen-den Strom ties Knallgases.

Verbindungen, a. Mit Wasser. n. 8h-ontinnfiydrnf.

I. Strontian zerfällt mit Wasser unter Wärmeentwicklungzu einem weifsen Pulver. 2. Beim schwachen Glühen derStrontiankrystalle bleibt geschmolzenes Hydrat als eine was-serhelle dünne Flüssigkeit, die zu einer strahligcn grau-weifsen Masse erstarrt. Beeuoi.z (_v. Geld. 4 , «oi). 3. DieStrontiankrystalle lassen bei 100° das Hydrat als weifscsPulver. Smith. Bei längerm Glühen wird das Hydratdurchsichtig, Bucholz, und bei starkem verliert es allesWasser, DemiAM Smith (Phil. mag. ./. 9, 87; auch Pogg. 39, 190).

Berechnung. .Smith, nach 3).

, , SrO 52 85,24 85,09

HO 9 14,70 14,91

SrO, HO 61 100,00 100,00

ß. 8frontinnkrystulle. Bilden sich beim Erkalten derin der Hitze bereiteten Strontianlösinig. Durchsichtig.