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Darstellung. Wie die des Baryums nach 1) und 2). —
Der Teig, in welchen bei der Weise I) das Quecksilber gebracht wird,besteht aus angefeuchtetoin Strontiunhydrat oder salzsaurem Strontian.
H. Davv. — IIaiik verführt wie beim ilaryum. — Ci.akke’.n Weise mitdem Knallgasgebläse: (.Silur. 18, 24!» und (Ulli, (j2, 3(18).
Eigenschaften. Wem Baryum an Fai'he ähnlich ; wenigglänzend; in Vitriolöl niedersinkend: ductil; schwieriger,als Baryum, schmelzend. H. Davy. — Silberweifs. Ci.arke.
Verbindungen des Strontiums.
Strontium und S a 11 c r s t 0 f f.
A. 8tronlutn. SrO.
Slrontiumoxyd , Strontion, Strontit, Strontianerde , Strontium.
itiidmuj. Strontium oxydirt siel» schnell (langsam,Cdaiike') an der Luft, indem es sich in Strontian j hydrat? jverwandelt; an der Luft erhitzt, verbrennt es zu Strontian;in Wasser geworfen, bildet es unter Entwicklung von Was-serstolfgas Strontiamvasscr. II. Davy.
Darstellung. Nach den beim Baryt angegebenen Weisen.Nach Smith auch durch stärkeres Glühen des Hydrats.
Eigenschaften. Grauweifse, [loro.sc Masse, von 3,0 bis 4,0I?. Davy, von 3,9321 Karsten, spec. Gewicht. Nicht inder Hitze schmelzend; nicht verllüchtigbar. Schmeckt alka-lisch, wirkt alkalisch auf die Pllanzenlarben ; wirkt wenigerätzend, als Kali, Natron und Baryt.
Berechnung. Stkomkveu. II. Davv. Hkbzki.il's.
Sr 44 84, 6 84, ß7 80 84,55
0 8 15,4 15,33 14 15,45 -
SrO 52 100,0 100,00 100 100,00
SrO = 547,29 + 100 = 047,29. Bkk7.ki.ivr.
Zersetzungen. Durch Elektricität, und durch den brennen-den Strom ties Knallgases.
Verbindungen, a. Mit Wasser. — n. 8h-ontinnfiydrnf. —
I. Strontian zerfällt mit Wasser unter Wärmeentwicklungzu einem weifsen Pulver. — 2. Beim schwachen Glühen derStrontiankrystalle bleibt geschmolzenes Hydrat als eine was-serhelle dünne Flüssigkeit, die zu einer strahligcn grau-weifsen Masse erstarrt. Beeuoi.z (_v. Geld. 4 , «oi). — 3. DieStrontiankrystalle lassen bei 100° das Hydrat als weifscsPulver. Smith. — Bei längerm Glühen wird das Hydratdurchsichtig, Bucholz, und bei starkem verliert es allesWasser, DemiAM Smith (Phil. mag. ./. 9, 87; auch Pogg. 39, 190).
Berechnung. .Smith, nach 3).
, , SrO 52 85,24 85,09
HO 9 14,70 14,91
SrO, HO 61 100,00 100,00
ß. 8frontinnkrystulle. — Bilden sich beim Erkalten derin der Hitze bereiteten Strontianlösinig. — Durchsichtig.