Strontium.
1 GS
lodsaurcs .Natron fallt die Strontiansalze hei gröfserer Con-eentration der Lösungen sogleich wcifs, hei geringer erstliacll einiger Zeit. H. Rose. Likbi« bemerkte keine Fällung, wohlwegen gröfserer Verdünnung. Mit einfach - chronisaurem Kaligehen sie erst nach längerer Zeit einen gelhen krystalli-.schen Niederschlag. Ilei gröfserer Verdünnung kein Niederschlag.Smith. — Schwefelsäure und ihre Salze, seihst die Lösungtles Gypses, lallen die Strontiansalze auch hei grofser Ver-dünnung:, doch nicht hei so grofser und nicht so rasch, wiedie Barytsalze; der gefällte Schwefelsäure Strontian zeigtsich in Salz- und Salpeter-Säure nur ein wenig löslich.
Kine Lösung des salpetersaureu Sitrontians in Wasser, welche auf I TIi.fSlrontian 2500 Th. Wasser enthält, gibt mit Schwefelsäure oder schwe-lelsaurem Natron noch einen Niederschlag, hei 5000 Th. Wasser schwacheTrübung, hei 10000 Th. Wasser sehr schwache, hei 20000 Th. Wassererst nach einigen Minuten sehr schwache, und hei 40000 Th. Wassernach einigen Minuten kaum merkliche Trübung. Mit kleesaurem Amnio-ni.ik zeigt die Lösung bei 10000 Th. Wasser kaum merkliche Trübung^bei mehr Wasser nichts mehr. Lassaignk (J. Chim. med. 8, .537). —
Kleesäure fällt die Lösung weifs, bei gröfscrer Verdünnungerst nach einiger Zeit, jedoch schneller, als heim Rarvt. —Keinen Niederschlag geben mit Strontiamalzen folgende Stoffe: Ueber-chlorsäure; Kieselflusssäure (wenigstens nicht, wenn das Htrontiunsalzetwas freie.Säure hält); zweifach-kohlensanres Kali; zwcifach-chrom-saures Kali; Ilydrothion-Ainmoniak ; bcrnsleinsaures Ammoniak (nur heigrofser Concentration in läugerer Zeit entsteht ein, in Salzsäure lös-licher, Niederschlag); Kinfach - Cyaneiseiikalium , II. ltosK ( l'oij/j. 44,445 ) ; Anderthalb-O) aneisenkalium.
e. Mit Erden zu Schmelzen und Gläsern,
d. Mit einigen schweren Metalloxyden auf nassem Wege.
e. Mit einigen organischen Stollen.
H. Stronfivmhypcroxyd.
Noch nicht für sich bekannt, sondern nur als Hydra/,welches heim Vermischen des Strontianwassers mit wässri-gem VVasserstoßliyperoxyd, oder mit nicht überschüssigemsalzsauren oder Salpetersäuren Wassersloiriiypcroxyd in pcrl-glänzenden Schuppen niederfällt, ’Iuenaiio (An«. Chim. vinja.b , 313),
Strontium und Kohlenstoff.
Kohlensaurer Slrontian. — ä. hau fach. — Findet sicha’s strontianit. — Bildet sich heim Aussetzen des Strontiansund seiner Verbindungen mit Wasser an die Luft. — Wirdwie der kohlensaure Baryt dargestellt. Lässt sich nach Zof.ga
kristallisch erhalten, wi. der kohlensaure Baryt (H, 138).
Xsvstem 1 des natürlichen Ü u. Sgliedrig mit den Formendes Arragonits, Fucus, Mitscherlich; 3 u. 3gliedrig, Haut;er ist durchscheinend, wachsglänzend, und von 3,605 Moiis,3.62J-5 Kahsten spec. Gewicht; — der künstliche ist eine