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Ductile unedle schwere Metalle und edle Metalle / Leopold Gmelin
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Kadmiumoxyd.

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dien ausbreiten, oder zu Drath ziehen. Stromeyer. Gibtbeiin Iliegen den Laut des Zinns von sich. Childrkx. .Sjiec.Gewicht nach dem Schmelzen 8,601 Stromeyer, 8,6355Karsten, 8,67 Childrex, 8,677 Herapath , K75 .John 5 nachdem Hämmern 8,691-1 Stromeyer, 9,05 Ciiildhen. Starkglänzend; in der Farbe zwischen Zink und Zinn. Schmilztunter der Rothglühhitze; verdampft etwas liber dem Siedpunctedes Quecksilbers, ohne besondern Geruch. Stromeyer.

Verbindungen des Kadmiums.

Kadmium und Sauerstoff.

A. Kudmiumsubuxyd?

Kleesaures Kadmiumoxyd, in einer Retorte bis zum Schmelzpunctedes Bleies erhitzt, verwandelt sich unter Entwicklung von Wasser,Kohlensäure und Sumpfgas in ein grünes Pulver. (Quecksilber zieht ausihm kein Metall aus An der Luft erhitzt, stufst es unter lebhaftemErglühen einen Rauch von braunem Oxyd aus, und lässt ein Gemengevon Metall und Oxyd, zum Theil zu goldgelben Körnern von metall-haltendem Oxyd zusammenschtnelzend. Theilt verdünnter Schwefelsäure,unter gelindem Aufbrausen von noch zuriickgehalteuer Kohlensäure, Oxydmit, während Metall hleibt. Liefert, mit Salpetersäure abgedampft undgeglüht, 106,13 Proc. Oxyd, hält also 93,3 i 93,91 Proc. Metall auf 6,7L7,1Q Sauerstoff. Marchand CPugg. 38, 1 15]. Also ungefähr Cd20.

B. Kadmiumoxyd. CdO.

Das Kadmium wird an der Luft etwas matt. Stromeyer.Es hält sich in feuchter Luft, welche frei von Kohlensäureist; unterWasser der kohlensäurefreien Luft dargeboten, be-deckt es sich mit weifsein Pulver, wohl von Oxydhydrat; inKohlensäure-haltender Luft erhält es einen weifsgrauen Ueber-zug, welcher Kohlensäure hält. Bonsdorpf ( Pugg. 42, 336).Unter Wasser, welches Vs 00 Kalihydrat hält, der Luft dargeboten , wirddas Metall schwarzgrau, nach dem Trocknen gelb, und das Wasserhält eine Spur Kadmiumoxyd. A. Vogel (J. pr. Chem. 14, 107).

An der Luft erhitzt, verbrennt es leicht zu Oxyd, das sichals ein braungelber, geruchloser Bauch erhebt. Stromeyer. Bei gewöhnlicher Temperatur zersetzt es das Wasser nurbei Gegenwart einer stärkern Säure, wie Schwefel-, Salz-oder Essig-Säure, unter langsamer Wasserstoffgasentwiek-lung. Stromeyer. Den Wasserdampf zersetzt das Kadmiumerst über seinem Siedpuncte in Kadmiumoxyd und Wasser-stoffgas, wenn ein Gemenge von Wasserdampf und Kad-iniumdampf durch eine glühende Bohre geleitet wird. Res-nault c Amt. Chim. Pbgs. 62, 351). Es oxydirt sich und löst sichrasch in kalter Salpetersäure. Stromeyer. Man erhält dasKadmiumoxyd durch Verbrennen des Kadmiums, oder durchGlühen des kohlensauren oder salpetersauren Oxyds.

Bald braungelbes, bald braunrothes, bald dunkelbraunesPulver; schmilzt, verdampft, und zersetzt sich nicht in derheftigsten Weifsglühhitze. Stromeyer. Spec. Gew. 6,9502