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Ductile unedle schwere Metalle und edle Metalle / Leopold Gmelin
Entstehung
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63
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Zinn.

G'.i

Kadmium und Tellur.

Zweifach - Schwefeltellurkadmium. Wie Ceriurn

(II, 944).

Fernere Verbindungen des Kadmiums.

Mit Kupfer, Quecksilber und Platin.

DUEISSIGSTES CAPITEL.

Z III.

Proust. J. Phys. 51, 173; auch Scher. J. 8, 481. J. Phys. 61, 338;

auch iV. Gehl. 1, 249; auch Gilb. 23, 440.

Beh/.ki.ius. Schw. 0, 284. Ferner: Änn. Chim. Phys. 5, 141; auchN. Tr. 2, 2, 359.

J. Davv. Schw. 10, 321.

Gav-Lussac. Ann. Chim. Phys. 1, 40.

Iktain, Stannum, Jupiter.

Geschichte. Das metallische Zinn war schon zu .Moses Zeiten be-kannt; es wurde von den lhöniciern aus Spanien und England geholt.Das Doppeltchlorzinu wurde im 16. Jahrhundert von Libavius entdeckt.Die Bereitung des Musivgoldes lehrte schon Kunkel. Pki.i.etikii, Proust,J. Davv und Ukkzehus haben am meisten zur Kenntniss der Ziuuverbin-dungen beigetragen.

Vorkommen. Meistens als Oxyd, im Zinnstein; selten mit Schwefelund Kupfer, im Zinnkies. In sehr kleinen Mengen findet sich das Zinn-oxyd im Saidschiitzer Wasser, und in manchen Meteorsteinen, Bkrzk-mus; im Manganepidot und Braunstein aus Piemont, und in allen skan-dinavischen Epidoten, Sobrero.

Darstellung im Grofsen. Man verkleinert den Zinnstein, rö-stet ihn, um Arsen und Schwefel der beigemengten Erze zuverjagen, und die übrigen Metalle in lockere, durch Waschenvom schwereren Zinnstein zu entfernende, Oxyde zu verwan-deln, und schmelzt ihn in Derührnng mit Kohle entweder inSchachtöfen, oder in Flammöfen, zum Theil unter Zusatzeines kalkigen H lussmittels. Reinigung im Grofsen. 1. Durchgelindes Erhitzen, wobei das reinere Zinn schmilzt und ab-lauft, wahrend die .strengflüssigeren Legirungen des Zinnsmit den fremdartigen Metallen ungeschmolzen Zurückbleiben. 2. Durch Schmelzen bei unvollkommenem Zutritt der Luft,wo sich die fremdartigen Metalle nebst einem Theile des Zinnsvorzugsweise oxydiren. Das Malacca- und Banka-Zinn und