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Wochen oder Monden eben so gut als geschmackvoll die vcreinslän-dischen Fabriken ihren Kunden aus allen Welttheilen in jeder be-liebigen Menge anzubieten im Stande sind. Selbst halbseideneWaaren beziehen wir aus dem westlichen Nachbarlaiwe in weit ge-ringerer Menge als früher, da der Westen theils unsere vereins-ländischen, Sbawlö aber Wiens Fabriken billiger darzubieten ver-mögen. Zwar ist die Fabrikation der ältern, schweren, schwarzen,crefelder Artikel ganz nach Berlin gewandert und dort einheimischgeworden, aber sobald als das rastlos gewerbsamc Erefeld den un-widerbringlichcn Bcrlust dieses Artikels, der so bedeutend gewesen,daß es allein an 4 bis 5 leipziger Großhändler jährlich für 1 >/-Millionen Gulden abgesetzt hatte, erkannte, warf eS sich mit allerMacht und mit Glück aus die früher aus Frankreich bezogenenMode-Artikel zu Roben :c. und es hat allen Anschein, trotzdem esnur Nachahmungen sind, daß sie dieses Felv auf lange behalten,denn Crefelds Fabrikherren sind praktisch denkende, rastlos spekuli-rende Geschäftsmänner, die so leicht nicht entmuthigt werden. Denrhcinländischen Seidenwaaren-Fabrikanten sprachen die nach Berlinzur Berichterstattung über die dasige allgemeine deutsche 1844er Ge-werbsausstcllung gesandten französischen Commissarien mit Recht dasbesondere Verständniß zu, solche Artikel in aller Vollkommenheit zuliefern, welche für die größere Masse der Verbraucher geeignet sind.Bei genauer Betrachtung all dieser Artikel zollten sie sowohl demFleiß und der Umsicht bei Anfertigung dieser Waaren, als auchselbst der Kenntniß über das Bedürfniß in den überseeischen und Fest-landsplätzen, dem man hier in allen Stücken nachzukommen bemühtwar, ihre volle ungetheilte Anerkennung. Es ist recht sichtbar, wiejede dieser rhcinländischen Fabriken ihre Kräfte mit jedem Jahr mehrund mehr auf specielle Artikel verwendet, diese deshalb aber auch umso besser und billiger herstellt. So haben sie in der Fabrikation derSammete und Sammetbänder bereits eine solche Fertigkeit erlangt,daß sie hiermit wenigstens schon fast den ganzen Weltmarkt versorgen.Der deutsche Gewerbsfleiß hat es auf diese Weise bereits dahin ge-bracht, daß, trotzdem die rheinische, wie die Berliner Seidenindustrienicht mehr wie früher durch Vermittelung von Leipziger Sciden-waarenhändlern ihren Absatz bewerkstelligen, vielmehr direkt mit ihrenKunden nunmehr verkehren, auf diesem größten deutschen Meßplatzeder Umsatz vereinsländischer Seidenwaaren in dein Grad zugenom-