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gerichteten Häuschen behaglich ihre Pfeife schmauchen und ehrlichentreuherzigen Schwaben, die fast alle Theile Europas, selbst Constan-tinopel, Moskau und Petersburg aus Augenschein kennen, mehrereSeereisen schon nach Nord- unv Südamerika zurückgelegt, selbst die2inie passirt haben, ebensogut die französische, englische und italieni-sche Sprache, wie ibrcn gemüthlichen schwäbischen Dialekt im Mundeführen und den Wcchsclcours von Paris und London, oder den Ab-gang der Dampfbootc in den verschiedenen Neckar-, Rhein- undSeehäfen ebenso häufig in dem Bereich ihrer redseligen Unterhaltungziehen, als ihre nächsten Schwarzwälder Vetter- und Bascngcschichtcn.
Ebenso interessant wie die Entfaltung dieser Uhrcninduftrie istdie allmählige Entwicklung ihres Handels. Die ersten Ubrcn nahmenjene Glas- oder Strohhuthändler unter ihre Vcrlagsartikel; der Ge-winn, den sie mittelst ihres Verkaufs zogen, war so bedeutend, daßer den Neid der Uhrmacher erregte, und, sehr erklärlich, kamen diesebald auf den Gedanken, aus ihren düstcr'n Bergen heraus in'soffene Land zu wandern und ihr Fabrikat entweder selbst auf denTragkorb zu nehmen, oder einen aus ihrer Mitte zu wählen, den siein das benachbarte Breisgau und nach Schwaben sandten, solchesgegen akkordirten Taglohn an Mann zu bringen. Im Jahr 1740etablirte sich der erste Stapelplatz für die Uhrenversendung in Mag-kraut bei Eiscnbach, wohin die Uhren gebracht, dann verpackt undvon da versendet wurden. Ueber Deutschland fanden sie zuerst ihrenWeg in's unserm Frankreich. Etwa zehn Jahre später vereinigtensich schon förmliche Gesellschaften zum Handel dahin, welchen baldandere für England, Irland, Schottland, Holland, Dänemark, Schwe-den, Rußland, Polen, die Türkei, Acgvpten, Italien, Spanien, Por-tugal und endlich auch für Nordamerika, das russische und türkischeAsien nachfolgten. Je Zwei, Drei und Mehrere bildeten eine So-cietät L Lonto Mets, kauften einige hundert Uhren ein, reisten in'sInnere des zum Handel gewählten Landes, nahmen überdies Uhren-händler unter dem Namen Uhrenknechte mit und ließen sich ihreWaaren mittelst Spedition nachschicken. Im Lande selbst vertheiltensich dann die Händler mit ihren Knechten, nachdem sie sich einenCentral- oder Stapelort gewählt hatten, durchwanderten hierauf zurMarktzcit (wie noch jetzt) alle möglichen Punkte, die etwa ihnenEtwas abnehmen konnten. Anfänglich ohne alle Sprachkenntnisse,ohne ein anderes Akkreditiv als das ihrer ehrlichen Gesichter, streiften