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größere, thätlichere Aufmerksamkeit dieser Quelle der Volkswohlfahrtzuwenden, soll dieselbe nicht Gefahr laufen wieder zu versiegen. Esgiebt für ein Land kaum etwas pekuniär Nachthciiigcres, als eineIndustrie künstlich schaffen und das sieche Dasein kränkelnder Ge-werbsanstaltcn durch kostspielige und doch fruchtlose Unterstützungenfristen oder gar auffrischen zu wollen. Aus dem Volke heraus,von ihm aus, muß jene Quelle, soll sie nachhaltig sein, recht segens-reich wirken, angebohrt, die rechten praktischen Handgriffe hierbei an-gewandt werden. Geschieht solches, so wird sie sicher in überraschendkurzer Zeit reichlich sprudeln für immerdar. Die Gebildeteren undsomit auch der Beamte muß aber hauptsächlich sein Augenmerk dar-auf richten, daß dieser Wohlthätigkeit eine natürliche Richtung gege-ben werde und bewahrt bleibe, sie immer die Befolgung des weisenRaths vor Augen behalte, daß ein Land nur das produciren soll,was es mit Vortheil auf die Dauer, wenn auch nicht gleich anfäng-lich herzustellen im Stande ist, dagegen aber das eintauschen, wases mit größerem Nutzen durch Tausch, Kauf, als durch Selbstver-fertigung sich erwerben kann. So wird dasselbe, indem die Selbst-produktion ebenso wie der Handel (ein jeder dieser beiden wichtigenZweige der Volksthätigkeit in seiner Art) die lohnendste Arbeit ge-währen, in den Stand gesetzt, alle seine Bedürfnisse auf die billigsteund ihm zuträglichste Art zu verschaffen.
Unsere Börsen öffnen sich alljährlich gerne dem Gustav-Adolph-Vereine, in kaum geringerem Grade dem Vereine für entlasseneSträflinge, zweien an sich sehr wohlthätigen Instituten, Kindern derauch in weiteren Kreisen erwachten Menschen- und Nächstenliebe,Sprößlinge unsers humanen Zeitalters, aber laßt uns sie noch ein-mal öffnen, mit Rath und That beitragen zu einem nur ebensowahrhaft Gutes bezweckenden Vereine, der sicherlich wenigstens gleichsegensreich wirkt, als jene beiden vereint, denn, wo die Armuth dermateriellen Wohlfahrt weicht, da vermag auch religiöser Sinn weiteber zu- als abzumahnen, da bedarf es mit der Zeit immer wenigerund weniger eines Vereins für entlassene Sträflinge, denn zu dessenWirksamkeit gehören absolut erst Sträflinge, die aber immer mehrund mehr dann sicherlich schwinden werden. Dieser neue Verein,(der in einem besondern Abschnitte noch spezieller besprochen wird),wird um so mehr einer weiten Theilnahme sich zu erfreuen haben,zumal bei der an sich schon so erfreulichen Neigung sehr vieler un-