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hessischen Gebirge ist. Es geschieht dieses vor Allem auch hier mit.telst Fertigung von Holzwaaren, dieser einsacken Kunst, welche amlebhaftesten in den Orten Dalherda, Dörrenberge, Alt- undNcuglasbüttc, Kotben, Stcllbcrgc, Schmalnauc gepflegtwird. Wie gewöhnlich theilen sich auch hier die Arbeiter nach derVerschiedenheit der zu fertigenden Erzeugnisse ab und während ausdes Einen Händen nur Holzschuhc und Blasrohren gehen, fertigt derAndere ausschließlich Schlottcnfässcr u. dergl. m. Indem so der beiweitem größte Theil der Einwohner dieser sehr stiefmütterlich mitgutem Boden bedachten Gemeinden sich durch Fertigung und den indas Nachbar- und auch ferne Ausland betriebenen Verschleiß dieserHolzwaaren ernährt, wird zugleich (nach des Forstmeisters v. Behlensachkundigem Ausspruchl der Fvrstcrtrag sehr gesteigert durch die ho-ben Preise einiger Holzsvrtimcnte z. B. der in den Auszugshiebender Eichen- und Buchwaldungcn ausfallenden Birken, welche beidem Nichtverkauf für diesen Zweck in das Brandholz hätten gehauenund um einen viel geringeren Preis hätten weggegeben werdenmüssen. Es liegt auf flacher Hand, daß die Forsterzcugnisse, wennschon sie keiner so mannigfaltigen Umgestaltung fähig sind, wie dieAckcrbauproduktc, doch überhaupt, in Folge dieser an sich schon soallgemeinen Wohlstand verbreitenden Bearbeitung, oft zu einem hö-heren natürlichen Tauschwcrthc gelangen können, als noch so gün-stige Verhältnisse die Ackcrproduktc in ihrem Werth nur irgend zuerhöhen vermögen, ja diese bis jetzt bei uns in noch so geringemGrade geschätzten stille» Bewohner des Waldes sind in ihrer völli-gen Auflösung und Vereinigung fast unter allen Naturproduktendas einflußreichste Vehikel zur Erzeugung und Vervielfältigung vonGütern. Sollten all' diese schlagenden Beispiele, wie auf unwirth-barcn waldigen Gegenden unsers deutschen Vaterlandes die Industriein der Veredlung der Forstprodukte eine so äußerst interessante, rast-los emsige Betriebsamkeit und einen nicht minder erfreulichen Wohl-stand schasst und unterhält, nicht jeden wahren Vatcrlandsfreundanfeuern, dieselbe Erwerbsquelle auch in unserm Hessen einzubürgernund allmählig möglichst allgemein einheimisch zu machen, damit derBewohner des Odenwaldcs und Vogelsbergcs, in deren Waldungendie mannigfachen bereits vorhandenen Nutzhölzer ein sehr geeignetesMaterial in reichlicher Menge darbieten, wenn er sich nicht mit demAckerbau oder den Holzbiebarbciten sein Brod verdienen kann, ver-
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