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Die Erweiterung und Vervollkommnung des deutschen Gewerbsbetriebs, ein Mittel zur Herstellung des richtigen Verhältnisses zwischen Bevölkerung und deren Bedürfnisse, mit besonderer Rücksicht auf das Grossherzogthum Hessen : eine Denkschrift für jeden wahren Vaterlandsfreund / von Ludwig Wilkens
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im oftgenanntcn Departement der Oise allein aus den aus Horn-abfallen verfertigten Artikeln, wie gepreßte boruene Dosen und KnöpfeIabr aus, Iabr ein wenigstens 150 Personen sich ernähren, daßin PariS allein 90 Kammfabriken sich besinnen, von welchen ein ein-iger 40 Personen beschäftigt, und welche vereint in dieser (AnenStadt schon im Iabr 1832 an Abfällen inländischen Bieb's 810,000Ockscn- und Kubklauen, 80,000 Ochse»- und Kublwrncr, 32,000Pfcrdchufc, neben einem Tbcilc der beträchtlichen Einfuhr Frank-reichs an ausländischen Hörnern, Klauen und Hufen und nebeneinem Werthe von 608,000 Franken Schildkrots bcinabc ausschließlichzu Kämmen verarbeiteten und ihre Produkte nach allen Theilen derErde absetzten.— Die Knochen von Ochsen und Kilben, welche einerso kolossalen Masse von französischen Gewerben ihren Rohstoff liefern,die unter andern! zu den Millionen und aber Millionen Bcinknöpfenverwendet werden, welche ebenso die Unschlittsicdcr, Lcimsiedcr, Fabri-kanten von Salmiak und thierischer Kohle w. benutzen — liefern fastdurchgängig die Küchen, sei es der öffentlichen Anstalten als Hospi-täler, Kasernen, Seminarien und anderer Schulkostbäuscr, sei esder Gasthöfe und Privathaushaltungen. Uebcrall, wo man ihrerhabhaft werden kann, sammelt man sie, freilich noch nicht mit demso wiinschcnswcrthcn allgemeinen Erfolg, da die Schlächtereien zuParis jährlich 240,000 unserer Centner Knochen liefern, die ver-schiedenen Pariser Knochen verarbeitenden Gewerbe aus dieser Stadtund deren Umgegend jäbrlich nur 130,000 Centner aus den Küchenaustrciben, weil noch in vielen Pariser (leider auch deutschen) Haus-baltungcn der übclbcrechncte wirthschaftliche Grundsatz besteht, dieKnochen zur Heitzung zu benützcn anstatt sie zu verkaufen. Vieledieser Knochen sind in den Küchen bereits niit dem Fleische gesottenoder gebraten worden und haben also in beiden Fällen schon einenTheil des Fettes verloren, das sich in allen thierischen Beinen vor-findet und welches in den größeren bohlen Knochen, soweit es sich inihrer Höhlung ausscheidet, bekanntlich Mark genannt wird. Einzelneminder sorgfältige Pariser Fabrikanten beinerner .Knöpfe sieden dahersolche platten Beinknochcn, welche in den Küchen bereits mit demOchsenflcisch zugleich ausgesotten worden sind, nicht weiter aus, son-dern bauen sie nur mit dem Beile in die Form von Blättchen zu-rccht und reinigen sie zugleich bei dieser Arbeit. Alle Pariser Fabri-kanten sieden aber jederzeit die hoblen (Fuß- :c.) Knochen auf's