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Sechzehnter Abschnitt.
(Fortsetzung.)
Ackerbau, Gewerbe und Handel die Hauptfactorcn wahrer Vvlkswvhlfahrt.llebergang des Ackerbaues zu den Gewerbe». Zustand der hessischen Ta-blcttcrie-, insbesondere der Bcinknopfgcwerbe. Fabrikation der Knöpfe,der Schuhanzieher, Stalllatcrnen u. dgl. fortwährend steigender Absatz,verhältnißmäßig hoher Taglohn, überhaupt ergiebige reine Einnahmeist bei deren praktischem Betrieb mit Sicherheit entgegenzusehen. Dereneinträglichste Verschlcistartcn. Bei uns bietet die Vermittlung OffenbachcrPvrtcfenillefabrikanten wohl die beste Gelegenheit hierzu. Bezug der Roh-stoffe. Mit welchen Arbeiten ist der Betrieb der Tablettcricgewcrbe amangemessensten zu eröffnen und allmählig weiter vorznschrcitcn.
„ArbeitSschweiß an Händen hat mehr Ebrc alsein goldner Ring am Finger."
Altdeutsche- Sprichwort.
„Der beste Paß zu unbekannten BahnenSind edle Thaten.
Im Sinne des Testaments gethan."
Ich habe mich nicht ohne Grund hierbei so lange aufgehallcn,um wieder einmal schlagend nachzuweisen, welche Masse von Er-werbsquellen in unserer ganz unmittelbaren Nähe ungefaßt, ganz
und zwar zum Bauen, zu cintgen Böttcher- und Tischlerarbeiten, Schach-teln und Schwefelhölzcrn, weit aus zumeist zur Feuerung Um wievieles läßt sich dieses mittelst dergleichen Handarbeilen besser, für dasGesammtvolkswohl unendlich ersprießlicher verwerthen? Im badischenSchwarzwald machen im Jahr 1l Schilddrchcr nicht weniger als520,000 Uhrenschilde im Werthe von 34,666 fl., wozu sie 288 Tanncn-stämme verwenden. Ein Jeder der eilf Meister hat jährlich eine Netto-einnahme für sich von wenigstens l,400 fl. Gulden, während jederseiner Drehergcsellcn, außer Kost, Logis, Wäsche und Schuhen wöchent-lich 2 fl. von ihm erhält. Ein derartiger llhrengestcllmachcr, der fürWerkzeuge, Holz ic. ein und für allemal eines Betriebskapitals vonhöchstens 300 fl. bedarf, verbraucht jährlich l2 Stämme Holz i> 20 fl.,er producirt für 1728 Gulden und hat, nach Bestreitung aller Aus-und Vorlagen, einen Neinverdienst von täglich über 3 fl. (im Jahr1120 fl.)
Doch nicht allein durch ihren Stamm kann die Tanne uns Nutze»bringen, fast ebensoviel mittelst ihrer übrigen Bestandtheile. Sie hatfast keinen einzigen Bestandtheil von der tiefsten Pfahlwurzel bis zurhöchsten Nadelspitze, der nicht mittelst Zurichtung und Verarbeitung füruns einen viel höheren Werth erhalten könnte, als wenn wir ihn roh